Sonntag, 9. Mai 2010

LOKoLOKoLOKomotive

Er ist so quengelig, quengelig, quengelig..
Ja Luke steht vor dem nächstem Entwicklungsschritt, dem Loskrabbeln und ärgert sich derzeit vom Beginn des Tag, mit Öffnen der Augen, bis zum Schließen derer, daß nichts weitergeht..
Eine Geduldsprobe, für ihn und mich.
Zeit für Stoßgebete für Mobilität..
Vielleicht sollte ich ihm eine motorisierte Krabbelrolle basteln, dann würde er sicher wie ein Irrer durch die Wohnung preschen, von einem verbotenen Kabel zur nächsten Steckdose, dazwischen an meiner Handtasche halten und am Messer lutschen.
Das wäre wahrscheinlich seine Vorstellung vom Zeitvertreib eines 7 Monate alten Jungen.

Daneben tut ein Schnupfen und eine rinnende Nase das ihrige. Danke Jair. Ein kleiner Junge, der bei der letzten Pekipgruppe mit roten Augen, Niesen und Husten auffiel.
Da sich in der wohligen Atmosphäre von 35 Grad, jeder Virus millionenfach teilt in einer Stunden, ist Bärli jetzt krank.
Wahrscheinlich auch die anderen Kids.
Aber was solls man kann sich nur sagen, stärkt das Immunsystem und so ein bisschen Rotz auf der eigenen Kleidung, gibt einen unglaublich individuellen Touch.
Dafür klingt Lukis Niesen echt süß, ganz kurz, hoch und er schüttelt sich dabei richtig witzig.
Husten klingt auch eher nach einer kaberettistischen Einlagen.
Nachts erinnert er an eine verstopfte Lokomotive, wenn er mir direkt ins Ohr atmet.
Ebenso nur zu hoffen, daß sich dieser Zustand auch möglichst kurz hält.

Oder er wird eine krabbelnde Lokomotive...

reaktionärer Muttertag


Gedanken zum Tag des Konservativismus oder des Reaktionärseins.

Heute ist mein erster Muttertag und ich bestand auf ein Minimum an Feierlichkeit.
Blumen, Geschenk, Ausgehen..
Dies war auch letztens Thema in der Pekipgruppe und ich war die einzige von acht Mums, die Muttertag feiern wollten.
Argument der anderen: Will jeden Tag gefeiert, anerkannt werden und Blumen geschenkt bekommen...
Der Tag sei ein Rückschritt der emanzipierten Frauen, eine Kniefall vor dem starken, männlichen Geschlecht, der die Frauen zurück an den Herd drängen wollen.
Übrigens die Frauen, die am lautesten dagegen wetterten hat mindestens drei Kinder und waren schon seit Jahren nicht mehr an einem Arbeitsplatz gesehen worden.
Dafür aber alles im Bioladen gekauft und die Kleidung ökologisch wertvoll.

Doch mal ganz ehrlich, wer von euch Haushaltstieren wird täglich vom Göttergaten mit Grünzeug belohnt.
Ich nicht..
Ich werde wahrscheinlich täglich wertgeschätzt, aber Frühstück gemacht bekomme ich seltenst..
Ah und einfach so einen Armreif geschenkt (richtig schick von Desigual), bekomme ich auch nicht.
Hoch auf den reaktionären Muttertag.
Und was freu ich mich jetzt schon auf die selbstgebastelten Blumen von Luki, die dann einen Ehrenplatz am Esstisch erhalten werden. Natürlich ist das Zukunftsmusik, aber innerlich hoff´ich schon drauf.
Übrigens fand ich Muttertag immer irgendwie unnötig und überbewertet, bis ich selbst Mama wurde.
Stolze Mama..eines zuckersüßen Jungen mit rehbraunen, riesigen Kulleraugen, niedlichem, noch immer zahnlosen Lächeln und mitreißendsten Lacher der Welt..
Eigentlich sollte Muttertag, doch Kindertag heißen, danke daß es euch gibt Kids...

Mittwoch, 28. April 2010

es buggyt, und how to vermeid Streit?

Wir waren bei den Buggy Wochen des Babyladens unseres Vertrauens, und natürlich gleich zugeschlagen, bzw. ich.
Da Göttergatte arbeitstechnisch okkupiert war.Einen Dank in den Schwarzwald, wir wurden gesponsert.
Wir sind jetzt im Besitz eines braunen Straßenflitzers, was zuerst eine Recherche von mindestens einer Woche im Internet bedurfte.
Jetzt haben wir das am besten getestete Produkt, frei von Schadstoffen, Baby hat viel Platz, ist gut zusammenlegbar und ein Liegebuggy.
Also konnt ich Bärchen gleich nach dem Kauf hineinsetzen, erstmals in Blickrichtung zur Umwelt und siehe da, er schlief zwei Minuten später ein.
Test vom Bärchen bestanden.
Ansonsten bin ich auch zufrieden, läßt sich gut zusammenlegen, einzig in unseren 60iger Jahre Miniatur-Aufzug muß man ihn vorne anheben.
Da kam gleich die Schelte vom Mann, daß ich das hätt besser vermessen müßen.
Sagte er, ich ignorierte. Habe ürbigens Vermessen, jedoch bei Länge einfach den Zollstock angehoben, dann ging sichs aus.


Ich glaube, daß ist sowieso der Trick im Umgang mit seinem Partner, viel ignorieren.
Das mindert die Streithäufigkeit.
Wenn ich jedes Mal, wenn Gatte sich über meine Zeitpläne aufregt, mit ihm das ausdiskutieren würde, oder wenn er mich dafür verantwortlich macht, das er etwas nicht findet, was er vor zwei Tage im Kampf gegen Kleinkariertheit und Spießigkeit, mal ganz woanders hingeräumt hat.
Dann..dann..sag ich nichts.
Denn das Beste für sein Gleichgewicht ist es sicher, jemand anderen zu finden, der "Schuld" ist.
Darin bin ich übrigens auch Meisterin "Schuld" bei dem anderen zu finden, damit gehts einem selbst echt richtig gut.

Versuche doch mal einen Tag lang, bei allem was nicht klappt wenn anderen Verantwortlich zu machen, das wird ein guter Tag..



Sonntag, 25. April 2010

Rausgehen

In big B ist derzeit der erste Sommer eingekehrt und daß merken wir auch bei uns.
Trotz anstrengender Jucknächte toleriert man die Schlafstörungen deutlich besser, wenn morgens die Sonne lacht und eine Extraportion Melatonin freigesetzt wird.
Daneben können wir jetzt wirklich jeden Tag raus und ausführliche Spaziergänge machen.
Außenwelt wir kommen...

Da ich ja mittlerweile eine Zoo-Mamakarte habe-mit eigenem Foto, was gleich Neid bei Göttergatte schuf- gehen wir jetzt regelmäßig Tiere schauen.
Lukibärli findets toll, aktuelle Lieblingstiere Affen und auch Elefanten.
Vor Raubtieren hat er Angst, eh ganz vernünftig.
Man mag sich gar nicht vorstellen was alles passieren kann, wenn Luki das süße Löwenbaby mit einer Plüschkatze verwechselt und ihr mal ins Ohr beißt, besser saugt..
Brrr ein Babyblutbad!!

Wegen eines tragischen Unglücks in Cottbus, ein Husky-Schäfer-Mix biß ein 8 Wochen altes Mädchen Tod, ist wieder die Diskussion Baby- versus/ und Hundehaltung entbrannt.
Ich selbst bin ja Besitzerin eines Jagdhundes, den ich jedoch nach der Geburt von Luki in die Obhut meiner Mutter nach Österreich gegeben habe, da a) der Hund von mir vernachläßigt worden wäre und ein Baby richtig arbeitsintensiv ist, b) halte ich es an sich für schwierig einen alten Hund, der keine Kinder gewöhnt ist, an so ein kleines Wesen heranzuführen.
Somit eigentlich ein Schutz für beide.
Abgesehen davon hat er dort einen Garten und sicher dreimal soviele Leckerlis wie bei mir.
Natürlich kennt Wuff meine Mum seit klein auf.
Ich glaube dies spiegelt auch meine Meinung wieder, an sich ein Hund ist in der Stadt schon möglich, wenn man ihm ausreichend Raum und Auslauf bietet, ansonsten purer Egoismus und auch gefährlich, was man leider immer wieder hört.
In der Hundeschule, die wir gemeinsam absolvierten, wurde immer wieder betont, zu K und K Zeiten trugen die Soldaten links den Hund, rechts die Waffe.

Es gibt in Berlin unglaubliche viele Köter, die meisten jedoch von den Hundstrümmerl am Wegesrand zu beurteilen, deutlich zu groß für die Stadt.
Ich glaube das spiegelt sich eindeutig falsch verstandenes "Alternativsein" wieder.
Und jetzt wos Wetter wieder schön wird, werden auch die Riesendoggen ohne Leine auf der Martin-Lutherstraße ausgeführt.
Dann hört man einen schmächtigen, jungen, deutlich parfümierten Mann wiederholt "Rocky" rufen und es passiert...nichts...
He Jungs, das kanns doch nicht sein.
Das ist eine Menschenwelt...mit den Gesetzen der Menschen...




Peter Fox- "Schwarz zu blau"

Und überall liegt Scheiße, man muss eigentlich schweben
Jeder hat 'nen Hund, aber keinen zum Reden .







Freitag, 23. April 2010

Drunk baby

Was mich die letzten Tage wirklich beeindruckt hat war a), daß sich Lukimaus zum Schlafen seit neuestem "aufhängt".
Er fädelt geschickt, trotz Schlafsack, zwischen den Gitterstäben seines Babyknast-Bettchensmit den Füßchen ein und dreht sich auf die Seite, geplante Stabilisierung durch das Festhalten.
Was aber erst nach einigen Anläufen gelingt und so ein Baby hält einen durch erbostes Geschrei eh immer auf dem Laufenden, was grad nicht klappt.
Letztlich liegt er dann so da wie eine seitliche Fledermaus, schubbert sich noch ein bisschen am Kopf und findet nach gefühlt unendlichen Malen Schnuller in den Mund stecken in den Schlaf.
Was ist man dann froh für sein Kind und sich selbst, daß das klappt.

Das andere was ich euch unbedingt zeigen möchte ist das neue Video von LCD Soundsystem, "Drunk Girls".
Hat mich stark an das Chaos bei uns zuhause, und das Unvorhergesehene durch so ein Baby erinnert.
Wenn der Kleine wiedermal seine gesamte Mahlzeit über den Perserteppich erbricht, vom Wickeltisch Richtung Fenster strullert, dabei seinen frisch angezogenen Body naß macht, Reiswaffeln mit den Fingerchen im Wohnzimmer zerbröselt, überall Babysachen rumliegen..
Das Beste daran, es ist ein Kunstwerk und macht Spaß...
ERKX C ....ELuya 4r"! ^^2212WEQ..Q22^^..GENAUSOax ^x 1QWIE DIE VON SAA WWWWWWW cdw 3
Das vorgeschriebene ist übrigens orginal Lukas und bisschen Mama.. ebenso ein Kunstwerk..

Wie eigentlich das ganze Baby...


Dienstag, 20. April 2010

Ist mein Baby in?

Gestern, an einem echt schönen Sonntag für Berlin (wolkenlos, Sonnenschein und 20 Grad und flugzeugfrei), machten wir uns aus unserem modrigen Wilmersdorf mit einem Altersschnitt von geschätzten 73 auf ins trendige Friedrichshain.

Dies bedarf zwar immer Überzeugungsarbneit, da Göttergatte keine Lust auf die, seiner Meinung nach engen Bebauung und den unglaublich vielen, mehr oder weniger coolen jungen Menschen hat.

Eine Westberliner Arbeitskollegin von mir, die auch in Wilmersdorf lebt, um die 60 ist, erzählte mir mal, daß sie die letzten 3 Jahre nicht den "Westen" verließ.
Es gab nichts was sie dort aufsuchen wollte.
Irgendwie bezeichnend,oder?
Ich selbst, finde es immer wie einen Ausflug in eine andere Stadt oder besser Welt. Überteuerte Luxuslofts neben graffitiverschönerten Altbauten, und natürlich viele junge, bzw. junggebliebene Menschen.
Clubs die schon zur Marke geworden sind, Verweis White Trash, Kaffee burger...

Wir fuhren zum Flohmarkt am Boxi (Boxhagener Paltz), da ich Spielzeug für Luki suchte,
Genau: so ein Holz- Drahtspielzeug, welches verschiebbare Kugeln hat. Pädagogisch wertvoll ;-).
Und ich war mir sicher, das dort zu finden, da ja auch der "Punk" in Berlin aus seinem Kind das beste machen will.
Hatte natürlich recht, schon nach ca. 5 Minuten Bummel am überfüllten Markt, verkaufte eine nette Mitte 30igerin mit abrasierter halben Haupthaar und schlichter, dunkler Kleidung mir das Spielzeug um 3 €.
Ein Schnäppchen, zustand war okay.

Und natürlich waren an dem schönen Tag auch jede Menge Babys mit ihren Haltern unterwegs, alle Straßencafes waren offen. Ich wollte mir die Knichbar in der Krossener Straße ansehen, doch dort angekommen stellte ich fest, das eigtenlich überall anders außer in dem expliziten Babycafe kleine Menschen waren.
Kein gutes Zeichen oder?
Vielleicht gibts dort abgelaufene Muttermilchplätzchen oder Pastinakenkotzetaler?

So, mußten wir weiter und haben uns für einen Neuland -Burger (DAS Biorind hier oben) in einem Imbiss entschieden.
Danach war Luki das erste Mal in seinem Leben auf einem Spielplatz, zwar nur als Zuseher, da Göttergatte meinte Sand sei zu schmutzig, aber doch..

Und natürlich beginnt man dann sein Baby mit den anderen anwesenden zu vergleichen.
Welche Augen, Haare, Gesichtsform und natürlich Outfit.
Ein anderer wichtiger "Hipheitsfaktor" beim Baby ist die gefühlte Genervtheit der Eltern durch den Balg.
Anstrengendes Kind minus 100 Plätze.

Im Gesamt muß ich sagen, daß Luki mit seiner neuen braunen Jacke, bisserl Fliegerstil, der blauen Jeans und dem niedlichen blau gestreiften Zipfelmützchen, dazu sein supercharmanter Blick aus den braunen Kulleraugen, das tolle zahnlose Lächeln, trotz Herkunft aus Wilmersdorf
ziemlich weit vorne war.

Er wurde sogar dort geboren (Martin-Luther Krankenhaus, aus Funk und Fernsehen bekannt, da sich diverse Politker und Schauspieler dort behandeln ließen) , nur das Beste für Pupsi ;-)..
Hat sich zwar während der Geburt als nicht besonders richtig herausgestellt, aber er ist immerhin gut gelandet.

Hippes Baby stilecht im Manducca Lucky Star transportiert. Wir sahen sogar so aus, als würden wir ums Eck wohnen ;-)..

Mittwoch, 14. April 2010

Allergiezwerg

Die Fortsetzung unseres Ostermärchens ist die einer unglaublichen Menge an Restriktionen und Allergien.

Man glaubt gar nicht worauf so ein kleines Wesen alles allergisch sein kann, wo er eigentlich nur Muttermilch bekam..Oder Schatzi ;-)???
Nach dem folgenden Kinderarztbesuch ist es amtlich, Luki ist ein Ekzem- und Allergiebaby.
Der Allergiewolf packte ihn bei Milchprodukten und Ei..
Es bestehen ja eh nur circa 2/3 aller Lebensmittel und Gerichte aus den Zutaten..Leicht zu vermeiden.
Das aller furchtbarste aber:
Ich selbst mußte für 1,5 Woche mir all dieser Dinge entsagen. Da ich ihn ja noch stille, meinte der Allergologe als Versuch sollte ich mich mal -frei von allem ernähren.
Milchfrei, Eifrei, Laktosefrei, sowieso, da ich eine Unverträglichkeit hatte.
Aber die einzige Verbesserung seines Hautzustandes verdankt Lukibärli, die kleine Schubbermaus eher dem Cortisonzäpfchen.

Und als brave Patientin hielt ich mich auch dran, und erweiterte um alle tierische Eiweiße.
Was verfluchte ich Göttergatte, als er einen Apfelkuchen (enthält Milch und Ei) aß, einen Kaffe (enthält Milch) trank, Schockolade....
Das hat was von Psychoterror, wäre für mich mindestens einmal Guantanmo, wenn ich mich dauerhaft so ernähren müßte.
Ich bemerkte wie schwierig es Veganlebende haben müßen..Irgendwie bescheuert sich Dingen zu entsagen, das widerspricht doch so völlig der Evolutionsbiologie, oder?
Nimm was du kriegen kannst und schaffe dir einen kalorischen Polster für die schlechten Zeiten.

Wahrscheinlich denken sich jetzt alle LeserInnen, die mich nicht kennen ich muß ein kleines Pummelchen sein, daß mir der ganze Süßkram (ah, Eis habe ich vergessen...wie oft habe ich in eine Eisdiele gestarrt, als ich Luki im Manducca durch Berlin spazieren trug).
Bin ich gar nicht, nur besteht die Hälft meines Speiseplans aus "Ungesunden"...
Ein Hoch auf McDoof und dem Big Mäc!!
Aber das positive des Kinderarztbesuches:
Er empfahl Göttergatten in die Pflicht zu holen und einen Abend pro Woche was für mich zu tun..Wenns der Mama gut geht, gehts dem Baby auch besser.

Dies kam ich heute auch schon nach und fuhr abends allein nach Friedrichhain in den Simon-Dach Kiez.
Wie viele junge, mehr oder weniger gestylte oder schicke Menschen sich dort rumtrieben, ich kam mir mit meinen 28 Jahren wirklich alt vor.
Aber wahrscheinlich ist das kein Alters- sondern ein Lebensstilunterschied.
Ich bin zwar auch die ganze Nacht wach, aber nicht mir alkoholische Getränke und laute Musik einzuverleiben, sondern um Schubbermäuschens Händchen zu halten.
Dann war ich noch in einem T-Shirtladen drinnen, wo eigentlich alle anderen gedutzt wurden, zu mir wurde "Sie" gesagt. Wahrscheinlich würden die Kids sogar für mich in der Straßenbahn aufstehen.
Hilfe ich bin Ende Zwanzig, komme mir gar nicht alt vor...

Nichtsdestotrotz werde ich mich jetzt einmal wöchentlich alleine auf machen und die junge "Szene" als alte Schachtel erkunden.
Hat doch alles Vor- und Nachteile.


Montag, 12. April 2010

eine besinnliche Osterzeit..

Es war einmal abends an einem schönen Ostermontag, wir verbrachten zuerst eine besinnliche Zeit in unserer neuen Wohnung, machten über die Feiertage ausführliche Spaziergänge..
Ich konnte sogar eine "abgewandelte" Osterjause im preussischen Norden zusammenstellen.
Da es kein Gselchtes hier oben gibt. Dieses ist wohl roh und warm geräuchert, kaufte ich einen kalt geräucherten Schinken, und siehe da er schmeckte sogar.
Jeglichen Versuch frischen Krenn zu kaufen scheiterte jedoch an mangelnder Qualität, die zwei Stück die ich erstand, waren schlicht und einfach faul...Osterpinze backte ich sogar selbst..

Naja zurück zum Beginn, also wie haben richtig schöne Ostern verbracht..
Und zur Feier des Tages, sollte Lukimausi nach dem davor kläglich gescheiterten Versuch mit 3 Monaten, eine Hipp Bio Anfangsmilch 1 trinken.
Dieses Mal aus seiner Trinklerntasse.
Und es sah richtig gut aus, ich mußte das Gesöff zwar zweimal mischen, da ich mit dem ersten Ergebnis nicht zufrieden war.
Der Kleine nahm aber wirklich dann richtig kräftige Schlucke und ich mußte sogar den "Schnabel" abschrauben und er trank ganz normal aus dem Becher.
Meine Freude war deutlich sichtbar,vielleicht die ersten Schritte Richtung abstillen?! Göttergatte war auch ganz begeistert von Lukibärli.

Wir gaben ihm das "Fläschchen" gegen 19:00, dann sollte es ins Bett gehen und mein Mann war schon auf dem Sprung zum Nachtdienst.

19:10: Lukas kratzt sich im Gesicht, da er ja ein Ekzembaby ist, nicht weiter ungewöhnlich.

19:12 Mama geht schauen, und riesige weiße Quaddeln waren auf den Wangen, Hals und oberen Brustbereich sichtbar.
PANIK.
Mein Mann war dagegen das genaue Gegenteil. Das ist nur örtlich, wo die Milch rüber rann. Er holte die gegen das Ekzem verschriebene Cortisoncreme und wir schmierten ordentlich was drauf.

19:14 Baby beginnt zu heulen, gleichzeitig beginnt Mama zu heulen.
Noch mehr Panik. Anaphylaktischer Schock???? Er wird sterben und ich habe ihm die blöde Milch eingeflößt, Rabbenmutter!
Hilfe, ich wollte sofort ins Krankenhaus, nochmals Gatte, der meinte, ist nur lokal.

19:15 Anruf kinderärztliche Notdienst, Information Ärztin ruft zurück.

19:16 Mann verläßt Wohnung zum zur Arbeitfahren, was habe ich ihn verteufelt.
19:18 Rückruf Kinderärztin, sofort ins Krankenhaus, es dauere zu lange bis sie bei uns wäre, wir sollten mit dem Taxi !!! fahren.
19:19 a) ich hatte keinen Kindersitz zu Hause, dieser war auf den Weg zur Arbeit, b) keine Telefonnummer eines Taxis und c) kein Internet um dies zu recherchieren.

HILFE, ich rannte wie ein hysterisches Huhn in der Wohnung auf und ab, hab unterwegs mein Handy "verloren" und mußte dieses dann noch 1 Minute suchen.
Ich rief wieder meinen Mann an, um den aktuellen Schrecken weiterzugeben, und ihn zu bitten ein Taxi mit Maxicosi zu bestellen. Er hatte eine Taxinummer im Handy eingespeichert, wie umsichtig.
In der Zwischenzeit rannte ich wiederholt vom Wohnzimmer übers Schlafzimmer ins Kinderzimmer und versuchte Lukibärli anzuziehen, der noch immer einen roten Kopf mit Quaddeln hatte, jedoch aufgehört hatte zu Weinen.
Ich ließ ihm in seinen Schlafanzug, zog irgendetwas drüber, wollte sein Untersuchungsheft einpacken, doch aus der Intention wurde nichts, was ich aber erst im Westend Krankenhaus bemerkt.

19:25 es läutet-Taxi ist da.
Lukimaus wurde halbangezogen mitgeschleift, verhielt sich richtig tapfer und ruhig, dafür war das Muttertier umso gackriger.
Ich möchte nicht wissen, was sich der Taxifahrer dachte, als er uns zwei sah.
Fahrt zum Westend Krankenhaud.
Dazwischen schlief das völlig übermüdete Mäuschen ein - eigentlich liegt er um die Zeit schon im Bett.
Ich wurde hierauf noch mehr panisch. Da ich mir nicht mehr über seine Atmung sicher sein konnte, wurde das arme Kind bis zum Brustkorb freigemacht, damit ich die Atembewegung beobachten konnte.
Eigentlich eh ein Wunder, daß er sich bei den heißen 7 Grad Außentemperatur keine Erkältung mit Übergang zu einer Lungenentzündung zugezogen hatte.

19:35 Ankunft mit schlafendem Baby in der Triagestelle (dort werden die Kranken nach Wichtigkeit von 1-5 gereiht) der Ersten Hilfe.
Wir waren eine 3, somit kamen wir wirklich unverzüglich dran, ging schneller als beim Kinderarzt.
Ist aber auch ein Zeichen dafür, daß keine 4 oder 5 anwesend war.

19.45 entblößtes Kind wurde von netter Ärztin angesehen, die sofortige Diagnose Kuhmilchallergie stellte...Ich schluckte..
Wäre wahrscheinlich noch vor 30 Jahren ein Todesurteil gewesen..
Mittlerweile waren die Quaddeln im Gesicht schon ein wenig verblaßt, und Bärli bekam noch ein Cortisonzäpfchen.
Für ihn war alles zu viel, kaum näherte sich eine fremde Person, und es waren ja alle fremd, ging ängstliches Weinen los, er tat mir richtig Leid.
Jetzt war er panisch, ich beruhigt im Krankenhaus zu sein.

Zum Ende des Osterwochenendes, wir durften wieder nachhause, ich stellte mir ein Kuhmilchfreies Leben für Luki als schrecklich vor:
kein Eis, keine Milchschnitte, kein Milchreis, keine Süßspeisen, keine Palatschinken...Buuhhh alles ungerecht...
Jedoch am nächsten Tag hätte ich schon eine kuhmilchfreie Ernährung für wenig schlimm gehalten, denn dann sollten wir einen Allergietest machen, wo sich noch anderes herausstellte.

Auf was man alles allergisch sein kann.....

Dienstag, 6. April 2010

ES gibt wieder NETZ..

Ein herzliches Hi aus dem Nichtszenebezirk Wilmersdorf, wir sind ja umgezogen vor ca. 2 Wochen und sorry fürs so lange nicht melden.
Natürlich war dies alles richtig streßig und noch streßig ist es dann seinen Telefonanschluß mitzunehmen.
Wir bekamen einen charmanten Brief von Versatel darin zu lesen, daß am 06.04. ein Telekommensch vorbeikommen sollte, zum "Pieps" auf die Leitung setzen.
Doch es kam natürlich ganz anders.

Mein Mann, der nach dem Nachtdienst nachhause kam, harrte bis mittags aus, um den Herrn in der angekündigten Zeit nicht zu verpassen, wartete und wartete.
Luki und ich mußten dringend zum Kinderarzt, Verweis auf nächsten Blog.
Und wer kam natürlich nicht - der Herr von der T-Kom.

Dafür nachmittags nach gemeinsamen Mittagsschläfchen läutete es an der Tür, mein Mann sprang auf, und siehe da jemand von der Telekom stand davor.
Seltsam war schon, daß dieser Herr in Anzug die Wohnung betrat, und noch eine weibliche Begleiterin dabei hatte.
Mein Mann ließ die Herrschaften jedoch hinein.

Nach einem jovialen Handschlag auf den Nacken meines Mannes, und Gratulation zu unserem Junior, gings gleich in medias res. Ein versucht eloquenter, aufgepumpter Prolet, versuchte uns einen T-Kom Vertrag aufzudrängen..
Hilfe, die Drückerkolonne...
Und gleich läutete es nochmals, dann stand noch einer vor der Türe, dieser hatte sogar ein "Blaumann-Uniform" an. Aber auch er wollte nicht unseren Anschluß reparieren.
Nach langen Hin- und noch längerem Her- verließen sie erst die Wohnung, und dazwischen wurde wiederholt beteuert, wie toll das alles bei der Telekom gehen würde..wer weiß...

Letztlich zwei Tage später, funktionierte zuerst der DSL Anschluß, dann seit gestern auch noch das Telefon..

Wir haben wieder Kontakt....


Freitag, 19. März 2010

Keine Gewalt vor Babys

Ein herzliches Hallo aus dem Schwarzwald und siehe da wir haben den Umzugstag überlebt..Was einem Wunder gleicht..

Nach einer sehr kurzen Nacht von Montag auf Dienstag, streßbedingter Schlafstörung, erschienen pünktlich um halb Acht zuerst 3 muskulöse, dann im Laufe des Vormittags nochmals 3 noch muskulösere Umzugshelfer, um unseren Hausrat von kalter A nach kleiner B-Wohnung zu bringen.
Übrigens Lukibärli hatte trotz des hühnchenhaften Rumgackern der Mama, schon die Tage davor, gut geschlafen, und ist mit bester Stimmung aufgestanden.
Hiermit wird ihm die Streßresistenzmedaille in Form eines goldenen Nuckels (österr. für Schnuller) verliehen.

Also wir hatten ein brandenburgisches Umzugsunternehmen beauftragt und auch mit diesen vereinbart, daß sie die Bücherregale ab- und wiederaufbauen , davor den Inhalt in Kisten verpacken.
Wir haben 4 altbaudeckenhohe und 1.5 m breite Regale..also wirklich viel Wissen, oder Unwissen..und wirklich viele Umzugskisten und Regalbretter.

Schon die ersten Schwieirigkeiten traten schnell auf, da der vermeintliche "Monteur", wie ihn seine Arbeitskollegen riefen, sich weigerte die Regale aufzubauen ohne mitgelieferter Aufbauanleitung.
So, mal ehrlich hat irgendwer die Aufbauanleitung von Möbelstücken aufgehoben..naja, ich bisher noch nie..

Trotz Diskussionen blieb er eisern.
Ich versuchte an seine Berufsethos zu appelieren, doch völlig erfolglos.

Während dieser Diskussionen war mein Mann gerade in der neuen Wohnung, um den Geschirrspüler in Empfang zu nehmen, daher stand ich alleine mit Lukas am Arm dem brandenburgichschen Dickkopf gegenüber. Und innerlich verfluchte ich Göttergatte wiedermal.

All meine Argumente, von wegen, wenn Sie das abbauen, sehen Sie ja wie mans aufbaut, und ich gab ihm die von mir angefertigte Aufbauskizzen für die neue Wohnung, da wir ja natürlich nicht wieder eins zu eins die gleichen Regale in einer kleineren Wohnung aufbauen konnten.

Kurz zur Erklärung, das Regalsystem "Freddy" von Flötotto hat genau zwei (!!!) Sorten von Brettern kurz und lange. Das ist alles, jedoch für Herrn "Monteur" schien dann auch meine Aufbauskizze zu viel zu sein.


Zunehmend wurde ich immer ungehaltener und einem glücklichen Zufall verdankte der Herr "Monteur", daß ich ihn bedingt durch mein eh schon dünnes Nervenkostüm nicht mit den kurzen oder bessern noch den langen Regalböden attackierte.
Keine Gewalt vor Babys.

Je lauter ich wurde, desto mehr verzog auch Lukas sein Gesicht und war während der ganzen Diskussion den Tränen nahe, konnte jedoch noch das Austreten der Tränchen sich verkneifen.
Tapferer kleiner Mann...

Wo ein Wille und Zwang ist, ist auch ein Weg..letztlich rief ich bei dem Hersteller und einer netten Dipl.-Holzwirtin (was es alles für Titel gibt) Frau Moch an, berichtete vom begriffsstutzigen Tischler, und sie sendete mir eine Aufbauanleitung per PDF.

So weit, so nicht gut.
Merke wichtig beim Umzug: Telefon, Drucker, Pc mit Internet..und was wir später noch sehen Faxgerät..

Ich druckte dem Monteur 42 Seiten original Aufbauanleitung aus und, und er blätterte diese sicher einen halbe Stunde durch, und konnte dann doch nichts damit anfangen.
Next step: wieder Frau Moch angerufen, diese bat mich dann meine Skizze ihr zu schicken, damit sie eine professionelle Aufbauanleitung fertigen kann.

Gesagt getan, nächster Schritt zufaxen.
Recht bald bekam ich dann eine Mail mit einer Aufbauanleitung für die Regale in meiner gewünschten Größe zurück, und zeigte sie wieder dem Herrn Monteur.

Er griff sich ans Kinn, nickte, rieb sich am Kopf, und es sprang regelrecht sein Unverständnis entgegen.

Nochmals Frau Moch angerufen, hierauf bat sie mich ihr den gelernten Herrn Tischler zu reichen, und nach einem ca. einem 5 minütign Fortbildungsgespräch, sah er sich in der Lage das Regal ab- und dann wieder aufzubauen..
Was für ein Glücksfall..

Vielleicht sollte ich noch berichten, daß wir bisher die Reagle immer selbst auf- und abgebaut haben..

Um in den Worten von Rainhard Grebe zu sprechen:

..ich fühl mich heute so leer,

ich fühl mich Brandenburg,...

Berlin, Berlin, Hallelujia, Berlin, Berlin..

Übrigens als er das Regal dann in der neuen Wohnung aufbaute, sah ich ihn immer wieder ein langes Brett nehmen, es versuchen anzupassen, dann es weglegen, ein anderes langes Brett zu nehmen und dieses festzuschrauben...????!!!!



Letztlich verlief der Umzug dann doch irgendwie, und wie ich ja schon am Anfang schrieb, kann ich euch heute aus dem Schwazwald Grüße schicken, da wir am nächsten Tag zur Schwiegermama fuhren. Was für eine schlechte Planung....

Montag, 15. März 2010

übers bloggen

Gleich sinds 100 BesucherInnen und 1 Kommentar..
Übrigens herzlichen Dank für den Kommentar, habe mich sehr darüber gefreut..ah, und dies auch gleich Lukibärli erzählt, der dann bedingt durch meine hohe Stimme gleich mitlachte..
Und das Lachen von so einem Knirps ist echt der Wahnsinn, zuckersüß..

Übrigens hätt´ ich mir gar net gedacht, daß es spannend und unterhaltsam sein könnte irgendetwas mehr oder minder intelligentes einfach so in world wide web zu stellen..
Aber doch, macht Spaß..

Und würde mich natürlich auch über Anregungen, Kommentare meiner mittlerweile Hundert (klingt geil oder) Besucher freuen..

So, daß wars aber für heute, da morgen TAG X ist (Umzug) und ich schon gar nicht mehr weiß wo mir mein Kopf steht. Hilfe ist das überhaupt meiner?!
Ich hoffe diese Frage wird sich zeitnah klären können, und ich werde weiter über die Unwegsamkeiten meiner Welt berichten.
Eventuell stürz ich heut noch von der Leiter, da ich noch 2 Wandteppiche abnehmen muß und Schatzi bei der Arbeit ist..Dann wirds auch nichts..




Sonntag, 14. März 2010

Houston wir haben ein Problem

Telegramm vom Sterbebett:

"...ich kann nicht mehr..."
"Umzug ist zu viel Arbeit.."
"bin froh, daß bald vorbei"
"dankbar, daß Lukibärli so ein toller Junge ist" (der einzig derzeit, der nicht streßig ist)


In Kurzfassung wir sind mitten im Umzugsstreß, der Tag ist gespickt von To-Do Zettel und Aufgaben, die kaum zu schaffen sind.

Heute waren dann in der alten Wohnung noch "Besichtiger", der eine oder andere bewunderte sogar die Wohnung.
Was einem Wunder gleicht, es hat hier derzeit 18 kuschlige Grad-trotz heißer Heizkörper, überall liegen Decken herum und Elektroheizer. Das ist doch der Wink mit dem Zaunpfahl.
Dabei sollte man nicht vergessen, daß hier 250€ Heizkostenvorauszahlung sind.
Ah, eine wirkliche Sehenswürdigkeit ist unser Treppenhaus, nachdem dort kurz nach Silvester Jugendliche randalierten, hat man einen glasfreien Blick vom Treppenhaus in den Innenhof, somit hat das Treppenhaus Außentemperatur.
Den Innenhof so zu benennen gleicht Euphemismus, die ungepflasterte, verwilderte und ungepflegte Fläche erinnert weniger an italienisches Flair (Zitat Makler) vielmehr an eine Zufahrt zu einer Giftmülldeponie.

Nach diesem Event hatte ich eine besonders intime Verabredung. Die letzte Nacht konnte ich nämlich wegen Zahnschmerzen nicht schlafen, somit wartete der zahnärztliche Notdienst in Gestalt einer gepiercten (Lippe) Mittvierzigerin auf mich.
Ich fuhr ins Medico-Zahnklinikum am Potsdamer Platz und Frau Doktor machte ihre Arbeit wirklich gut, nach schmerzhafter Injektion der Lokalanästhesie war ich echt erstmals seit Wochen ganz !! beschwerdefrei.

Leider aber nur solange die Betäubung wirkte, mal schauen wie die heutige Nacht wird.
Nach einem Röntgen war klar, Wurzelbehandlung..AUAUAUAUA..das werden schmerzhafte Wochen..

Last, but not least mußte ich heute noch die neue Wohnung reinigen.
Und Lukas lag sicher eine Stunde alleine in seinem neuen Zimmer auf seiner Spieldecke, plapperte vor sich hin oder übte drehen, und DIE Sensation der letzten Tage er sagt "Mamamama" seit 3 Tage..

Ich liebe dich mein kleiner Engel..



Samstag, 13. März 2010

Picknicker

Vorgestern Abend bemerkte Göttergatte, daß es eventuell sein könnte, daß nach dem Aufbau eines Regals in der neuen Küche der noch zu kaufende Geschirrspüler keinen Platz finden könnte.

Es schrillten ALLE Alarmglocken in meinem Kopf..Früher als Singleweibchen hätt ich mir gedacht "kein Problem, wasch ich mit der Hand", doch heute bei 3 Mal täglicher Essenszubereitung, den Breichen für Lukibärli und und und, würde dies einen atomaren Angriff von Pakistan gleichkommen.
Bzw. die Küche würde ziemlich schnell so aussehen..
Was habe ich mittlerweile für einen Respekt vor Hausfrauen, die keine Haushaltshelfer ihr eigen nennen.

Trockner, der Traum..ich wüßte gar nicht wie ich sonst die Berge an Wäsche abarbeiten könnte.

Mikrowelle: so schnell geht nirgends der Spinat,oder andere Convenience-Produkte..

Backofen: Ein Hipp-Hipp-Hurra für die Fertigpizza (die gibts aber richtig selten)

Waschmaschine: mein heimlicher Liebhaber..so schnell und sauber arbeitet sonst kein Mann..

und eben Geschirrspüler: der Gesprächstherapeut der depressiven Hausfrau..

kurze Zeit zählte auch meine Boschküchenmaschine dazu: Marmorkuchen und Plätzchen, sogar
von Backnieten..aktuell grad nicht im Einsatz, da Schatzi (das Große) seiner Meinung nach ein Gewichtsproblem hat, ich finds gar net so schlimm.

Was war dann also die Aufgabe für gestern, IRGENDEINEN Geschirrspüler kaufen.

Also als mein Mann von der Arbeit nachhause kam, wurde Lukibärli zusammengepackt, aktuell trägt er draußen einen superschicken blauen Fleeceanzug, aus einer Segelkollektion..der hält richtig warm und ist gut anziehbar, was mittlerweile mindestens genauso wichtig ist.
Denn nichts ist schlimmer als ein lauthals schreiendes Baby z. B. in einem Laden, da es sich mit Händen und Füßen gegen seine Jacke wehrt..

Nach unzähligen Geschäften von Möbel Kraft, Media Markt, eilten wir in den Saturn am Ku`Damm. Was keine gute Idee ist dorthin am Freitag Nachmittag mit dem Auto zu fahren, und wenn man dann dort einen Parkplatz findet, eine Empfehlung für Nicht-Berlin, ja keinen Parkschein lösen, da wenn dieser abläuft man um einiges mehr zahlt an Strafe als keinen zu haben ( ich glaube 15 vs. 7 €).
Also wird bei mir nie gelöst und hatte glaub ich erst 4-6 Strafzettel in 5 Jahren, ziemlich gute Ausbeute, oder?

Also weiter wir in den Saturn am Europacenter, Burli am Arm meines Mannes, mittlerweile schon gut 3 Stunden on the road, und ich bemerkt schon seine Blicke am Eingang des Saturns.
Wenn so ein Kleiner nämlich hungrig wird, wird erst mal die Brust mit den Augen verfolgt, daß sie ja nicht aus dem Blickradius gerät, als nächstes wird das Fäustchen ins Mündchen gesteckt und daran genuckelt, nächster Schritt (nach ca. 20 Minuten) gibts die ersten leisen Lautäußerungen und wenn dann nicht sofort Raubtierfütterung folgt..Lautes, anhaltendes Geschrei..

Eben um die Endstadien zu umgehen, machten wir ein Saturnpicknick.
Glücklicherweise gibts dort übrigens eine Snackbar und dies nahmen wir wörtlich. Wahrscheinlich war Bärli das erste Baby, welches dort mit Blick auf den Ku´Damm gestillt wurde.
Ein bissal unangenehm war mir dies schon, muß ich zugeben, aber der Zweck heiligt die Mittel.

In den Worten der Fantastischen 4 (Lyrics):

"mag ich die party doch ich nenne sie picknickalso spar dir die kritik und verstrick dich nichtweil es kein falsch oder richtig gibt was wichtig istist nicht das wie sondern das wann und das wo es gibt kein contra nur pro"



Donnerstag, 11. März 2010

streß, streß, nochmal streß..

Was für ein Tag!
Da am Dienstag ja Tag X ist, wir endlich unsere Wohnung verlassen um eine hoffentlich beheizbarere zu beziehen, ist hier gerade richtig viel Trubel.
Ich bin am Kisten packen, Luki beobachtet dies sehr interessiert und ich erzähle ihm immer wieder, daß wir umziehen.
Um seinen eventuelle Irritationen möglichst gering zu halten, strichen wir auch wieder zwei Wände hellblau, wie hier und werden wieder alle seine süßen Sticker an die Wand kleben.
Das zweite Zimmer in dem Autos, auf der Wand fahren, Piratenschiffe hinter Sternen hersegeln und dazwischen Schäfchen grasen.
Diese runter zu bekommen, war eine ziemliche Arbeit, da ich hochschwanger im Hormonkoller ca. 100 Stück an die Wände geklebt habe!!
Diese mußte ich die letzten Tage entfernen und zu Transportzwecken auf Baufolie kleben, dazwischen hörte man immer wieder mich selbst verfluchen.
Aber es muß genauso aussehen wie jetzt, wieso eigentlich?

Manchmal sehe ich nämlich Bärli wie er hinauf zu einem Polizeiauto verträumt blickt, was zwischen "GGGRRR" und "AAAAHH" quietscht, dabei über sein ganzen Gesicht strahlt und es wirkt beinahe so als würde er sich mit diesem unterhalten.
Daneben unterhält er sich ferner gerne mit seinem Elefanten, den er heiß liebt und von seiner Tante Sylvia geschenkt bekam, und richtig niedlich ist es wenn er seine Füße in Sichtweite zieht und dann auf diese einplappert.

Zurück zur Frage:
Ehrlich gesagt finde ich nämlich selbst sein hellblaues Zimmer mit den hellblauen Mammutmöbel von Ikea, den blauen Doppeldecker als Lampe und unsere Rumlieg- und Kuschellandschaft toll.
Ich möchte dieses Zimmer nicht aufgeben und daher wird es eins zu eins in die neue Wohnung übernommen.

Natürlich haben wir auch noch andere Zimmer mit unendlich viel Krams, auch diese müßen ausgeräumt werden und die größte Schwierigkeit ist, daß mein Mann wohl bedingt durch die vielen Enttäuschungen bei den anderen Wohnungsbesichtigungen schlagartig eine ca. 30 qm kleinere zusagte.
Ich war überrascht, aber es sprang gleich mein "Sparzentrum" im Kopf an und stimmte zu.
Daher wird jetzt wegrationalisiert was geht und ich plane schon den halben Hausstand in einem Garagenflohmarkt an Mann oder Frau zu bringen.

Sonst war heute wieder unser Donnerstags-Pekip dran und Lukas war richtig gut drauf.
Das Tagesprogramm heute gemeinsam (neun Babys) in einem Babyschwimmbecken plantschen.
Auch da mangelte es an Größe beziehungsweise Durchmesser. Daher wurde rege in Bäuche gestrampelt, an Ärmchen gezogen und ins Wasser gepieselt.
Was war ich froh da nicht rein zu müssen.
Dem Kleine machte das Betascht, Geboxt und Getreten werden, auch an seinem (späteren) besten Stück nichts aus.

Ich hoffe nun, daß dies alles nicht zu viel Streß für den Kleinen war er, und er nicht mit mir im Stundentakt nachts darüber reden muß ;-)..

Dienstag, 9. März 2010

Von zwergen und RIESEN

Zu Weihnachten flogen wir das erste Mal mit Lukas von der Hauptstadt im fernen Deutschland, über die Hauptstadt im Rheinland in die Hauptstadt der grünen Mark in Österreich.
Der Umstieg war bedingt durch meinen Billigfliegerinstinkt und völlig dämlich, da wir uns so überhaupt nichts sparten.

Natürlich war ich panisch wegen dem Druckausgleich, dem Alter des Bengels (3Monate) und etwaiger Flugzeugabstürze. Letztlich verlief alles problemlos und Lukas war richtig tapfer. Die einzige Gestreßte war natürlich die Mama.
Wir saßen in der ersten Reihe in einem Airberlin Flieger, und diese stellte sich als Krippenreihe heraus.
Da über den Wolken fiel mit das erste Mal auf mit welcher Begeisterung Bärli andere Kinder, vornehmlich Babys beobachtet.
Es wirkte beinahe so, als ob er seine Art wiederentdeckte. Die Art der Zwerge.

Diese begegnen sich nur recht selten in der heutigen Welt der Ein-Kind-Familien und daher fällt das sich Treffen umso interessierter aus.
Jetzt ist es beinahe so, daß er überall wo wir uns aufhalten die Zwergenart sucht.
Vielleicht wurden die vielen Kleine von einem Zauberer getrennt und versuchen sich möglichst oft wieder zu finden.
Die Umwelt vom Kleinen ist eher eine Welt der Riesen, mit Gefahren für die Zwergen, dies merken die Zwerge schon, wenn sie geborenen werden und beginnen daher zu weinen.

Und nach einem genetischen Kode versuchen sie sich in der großen Riesenwelt treffen, doch leider scheitert dies häufig auch an der Ausdehnung der Riesenwelt.

Vielleicht kamen die Zwerge aber ursprünglich aus einer andern Galaxie, sie versuchten die Milchstraße zu erkunden, die ihre Nahrungsquelle darstellt. Interessiert landeten sie auf der Erde und waren ganz überrascht von den Bewohnern hier.
Es gab unterschiedlichste Riesen, freundlich, nette, aber auch rüde und barbarische. Trotz alldem entschlossen sich die Zwerge sich zu trennen und wollten den Riesen helfen und deren Welt schöner machen, daher ließen sie sich von den Riesen aufnehmen.

Vielleicht ist das Ziel der Zwerge ja die Herrschaft über die Welt der Riesen zu gewinnen, in der einen oder anderen Familie haben sie es schon geschafft, bei uns zum Beispiel.
Der Grund für ihre deutliche Vormachtstellung ist zwar nicht ihre Größe, aber ihre Lernfähig- und Anpassungsfähigkeit, ihr Charme und ihre Liebenswürdigkeit, ihr zuckersüßes zahnloses Lächeln, ihre Geräusche beim Schlafen, Lachen, Essen..

Dann wäre auch die Welt der Riesen schöner....

Sonntag, 7. März 2010

Von (Un)Bewohnbarkeiten

Das Wohnungsuchen und Besichtigen will gelernt und bedacht sein. Vor allem in Berlin. Man hört ja vom hohen Leerstandanteil, dies mag sicher so sein, doch ein Gutteil der leerstehenden Wohnung sind schlicht und einfach nicht bewohnbar.
Ein Auszug unserer Besichtigungstour in Berlin, ein richtiger Brüller, war eine unglaublich euphemistische Anzeige nach dem Tenor Wohnung mit Traumterasse. Ich zitiere: " The best place to live".
Ich träumte schon davon mit Luki an der Hand auf dem gepflegten eigenen Rasen, seine ersten Schritte zu üben.
Ah, es waren übrigens auch keine Fotos bei der Anzeige, da hätte ich stutzig werden können.
Komisch fand ich dann ja schon die zweisprachig, Deutsch und Englisch, gehalten Anzeige, aber hoffte irgendwie auf DEN Glücksfall.
Wie ja die meisten Menschen auf der Suche nach dem Schnäppchen mit tollen Standard sind..
Ich darf vorweg verraten: Gibts net..
Auch die aktuelle Wohnung haben wir uns schöngeredet, übrigens für ihre Lage Nähe Viktoria-Luise Platz in Berlin ein "Schnapp".
Dafür weil zu kalt, (18 Grad) und nicht beheizbar, eigentlich net bewohnbar.


Als wir dann in Berlin Kreuzberg, es stand Bergmannstraßenkiez, also eine echt nette Gegend ankamen, zeigte sich, daß für den Vermieter ganz Kreuzberg Nähe Bergmannstraße ist.
Die Wohnung befand sich direkt am S-Bahnhof Yorkstraße mit Blick auf die S-Bahntrasse, weit weg von der Bergmannstraße
Dafür trafen sich aber die soziale Brennpunkte von zwei Berliner Bezirken (Kreuzberg und Schöneberg) aufeinander, was nicht unbedingt ein einladenes Gefühl verbreitete.

Sodann an der Haustüre eines ziemlich heruntergekommenen Hauses, blickten wir auf ein multikulturelles Klingelschild und beim Eintreten in den Hausflur, stolperte uns ein ca. 40 jähriger Mann mit eingefallen Wangen, aufgeblähten Bauch und dazu konträr wirkenden schlanken Ärmchen entgegen, der nach einer teuflischen Mischung von Wodka, Bier und billigen Zigaretten stank.

Die Wohnung sollten wir bei den Vormietern besichtigen, und läuteten dann an der Wohnungstür.
Ein weißhaariger Berliner in Joggingsuite öffnete uns die Tür, und wir betraten..
Wir betraten eine Rumpelkammmer, angestellt bis an die Decke war die Wohnung mit seltsamen Gegenständen von Schaufensterpuppen bis Plastikbilder.
Es war bedrückend, dazu noch der unglaubliche Mief von 4 Packungen Zigaretten am Tag, Lufterfrischer und fehlendem Sauerstoff.
Innerlich trieb es mich schon wieder rückwärts aus der Wohnung.
Der Herr bewohnte die Wohnung mit seinem ca. 20 jährigen Sohn und seiner gehbehinderten Frau, die auf dem einzig freien Platz in der Wohnung am Sofa lag.
Die Wände waren zwar in allen bedenklichen Farben gestrichen, reflektierten aber wegen der Erdgeschoßlage einfach nur modrige Dunkelheit. Dunkel ist vielleicht der falsche Ausdruck, noch vor der Elektrifizierung wäre hier ein einziges schwarzes Loch gewesen. Edison sei Dank!!
Die Terrasse schien im morastigen Innenhof des Hauses, gleich einem überladenen Schiff auf Grund gelaufen und war nur noch unter der sichtbaren Spitze eines hohen Gerümpelberges zu erahnen.
In der Wohnung, schienen die dunklen Kammern ineinander zu fließen, ich hatte Angst die Orientierung zu verlieren und katastrophierte meinen Mann, Luki und vor allem den Ausgang der Höhle, nie wieder zu finden.

Aus dem Dunkel tönte die zu erwartende Litanei eines Gestrandeten über die Araber, Türken in seiner Straße, die an seiner trostlosen Existenz schuld seien und noch an allem anderen.
Doch das dieser Mann selbst zu den "Sie verstehen mich schon, ich bin kein Rassist, aber wie die sich hier aufführen und leben" (Zitat) zählt und ich selbst Halbarberin bin, und auch ein bisschen so aussehe, fiel ihm gar nicht erst auf.

Da anscheinend nicht besonders viele Menschen mit ihm freiwillig Kontakt halten, nützte er die Gelegenheit und quasselte eine halbe Stunde auf uns ein.
Währenddessen ich a) froh war das Bärli im Maxicosi schlief und sich das Unglück nicht ansah, b) ich Angst um seine Gesundheit wegen dem dortigen Mief hatte und c) war ich unendlich dankbar, daß mein Mann mit war und ich keine alleinerziehende Mutter bin.


Unnötig zu schreiben, daß wir diese Wohnung nicht nahmen..
Die gewählte, welche nächste Woche bezogen wird, hat andere Mankos, darüber andern Mal mehr...

Samstag, 6. März 2010

Wenns hängt..

Im Laufe eines weiblichen Lebens ändert sich immer wieder unglaublich viel.

Noch vor wenigen Monaten galt ein Großteil meines Interesses der Recherche von Ausgeh-, Kultur- und Freizeitmöglichkeiten.
Um dabei eine möglichst gute Figur zu machen, wurde viel Sport getrieben, denn schlank und sportlich, entspricht nunmal meine persönliche Vorstellung von Weiblichkeit.
Diese ist dann sicherlich wieder von irgendwelchen bescheuerten Por 7 Programmen, wie Heidi Klums Supermodels beeinflußt, soweit nichts ungewöhnliches.

Während meiner Schulzeit war ich sogar richtig sportlich spielt Basketball, machte Jogging, und auch danach stellte Sport wichtigen Teil meines Lebens dar.

Dies führte dazu, daß nichts "hing".
Was meine ich mit "Hängen"?

Frau soll sich mal nackt vor einen Spiegel stellen und von oben nach unten auf sich blicken.
Dann das Gewebe anfassen und schauen wieviel Spiel die einzelnen Partien so haben..
Mittlerweile "hängts" an einigen Stellen. Was genau hängt ist eigentlich die goldene Mitte.
Der Bach, der Po, die Oberschenkel.
Ah, und die Oberarme.

Die Gründe dafür sind mannigfaltig. Daß ich in der Schwangerschaft ausser therapeutisches Schwangerenaquafitness keinen Sport trieb. Fand das übrigens toll, im Wasser plantschen und endlich mal die Beine anheben können, da ich dies zum Schluß wegen dem Bach gar nicht mehr konnte.
Dann eine Geburt..da läßt frau zwar das eine oder andere Kilo liegen, aber es wird halt keine Muskulatur aufgebaut..
So eine Schwangerschaft macht nicht unbedingt schöner.

Dann die Wochen des Schlafentzuges wegen Babynachtschicht und irgendwie findet man, wenns Kleine da ist auch nicht richtig Zeit zum Workout, ausser man ist eben Heidi Klum und hat 10 Nannys. Dafür aber sicher eine schlechtere Beziehung zu seinen Kids.
Daneben ess ich derzeit sicher eine Tafel Schocko pro Tag. Am Liebsten übrigens Marzipanschockolade oder diese Marzipaneier..Hmmm..

Dies alles führt zu "Hängen"..

Jetzt stellt sich noch die Frage ob "Hängen" schlimm ist?
Keinesfalls, denn kaum schaut mich Lukibärli mit seinen großen, braunen Kulleraugen verliebt an, weiß ich für ihn bin ich die tollste Mama auf der Welt, wurscht obs "Hängt"...
So ändern sich auch die Prioritäten..


Alete kotzt das Kind..

Wir waren gestern auf der Suche nach Dm Märkten in Berlin. Natürlich, weil die Eigenprodukte von Dm gut bewertet waren im Ökötest Heft..Jaja ich weiß, bin Ökö-Über-Mama..:-)..
und dort gibts übrigens Alnatura-Produkte, die sollen auch ganz gut sein.
Unser Weg führte uns trotz eisigen -2 Grad und Wind so zirca 2 Kilometer mit dem Kinderwagen.
Doch die einzigen Läden, die ich fand, waren Schleckers oder Drospa (Ihr Platz) am Prager Platz und Winterfeldplatz..

Nach dem Sortiment dort zu urteilen, durfte es sich auch um einen Schlecker Ableger handeln.
Dies habe ich eben recherchiert und es hat sich bewahrheitet. Somit ist eigentlich der Versuch die Arbeitskräfte ausnutzenden Schleckerkonzern zu umgehen beinahe unmöglich.
Das Warensortiment ist einseitig, irgendwie wird man da beinahe an eine DDR- Drogeriemarktkette erinnert, soviel zum Thema freie Marktwirtschaft.

Also mußten wir dann doch unsere Kaufwünsche dem Angebot anpassen, daß erinnert ja auch wieder stark an sozialistische Systeme oder?
Letztlich nahm ich dann Alete Bio-Frühkarotte.
Weshalb eigentlich bio auf vielen Babyglächen draufsteht ist mir ein Rätsel, die anderen werden dann wahrscheinlich vor Spritzmittel, Geschmacksverstärker und Halogenverbinungen nur so triefen?!

Naja der Effekt heute Mittag, Luki saß wieder bei Tisch (auf mir) und machte brav das Mündchen auf.
Mittlerweile übrigens zur Abwehr von Flecken auf seinen bunten, meist jedoch hellen Kleidungsstücken, trug er ein schwarzes T-Shirt seines Vaters..Danke, Schatzi..
Dies war nachher richtig durchtränkt von Karottengatsch, da..

Da Herr Lukas gar nicht auf die Idee kam, was anderes zu essen als sein bekanntes Alnaturagläschen. Sondern er nahm Mund voll und dann begann er zu prusten, als er diese Fähigkeit entdeckte, schien ihm das sogar richtig Spaß zu machen und Alete Bio-Frühkarotten scheint sich super zum Herumspucken zu eignen.
Alles gut zureden war umsonst, er spuckte und spuckte, auch der Trick mit "ein Löffelchen für die Oma..", funktioniert nur im Film.

Somit war dann die Nachmittagsbeschäftigung für mich klar, Boden aufwischen.
Hoffentlich wird er diese Spiel nicht allzu oft wiederholen die nächsten Tage, denn ich HASSE Boden aufwischen.
Ich werde mich davor hüten nächstens wieder Alete zu kaufen.



Freitag, 5. März 2010

der Babysoldat..

Tag zwei des Breiessen:

es ging so weiter wie gestern, Pupsi liebte Karotten, aß brav dieses Mal schon ein halbes Gläschen.
Und wenn sich eine Mum mal fragt, was im kleinen Babydarm so mit dem Brei passiert..relativ wenig schätz ich, gestern um ca. 17:00 wurde ein sehr karottenbreiig aussehendes "Häufchen" in die Windel gemacht, heute übrigens ebenso.
Verwertung anscheinend gleich null..
Dafür schien im Gesamten die Breikosteinführung seine Verdauung zu überfordern, hatte heute echt oft Pups gemacht.
Pampers wirds freuen, mich weniger, da dauernd am Wickeln.


Daneben war ich heute (mal wieder) eine Kita ansehen, in Berlin in der Fuggerstraße, ja ich weiß die Straße is eher für schwule Fetischszenarien bekannt, als für Kitas, aber hier in Berlin gibts alles nebeneinander.
Und nachdem wir letztens auf dem Weg zum Kadewe dort vorbei spazierten und sahen, daß alles neu und schick ist, rief ich an und machte einen Besichtigungstermin.
Wirkte alles sehr einladend, vor allem der Bereich vorne für die "größeren" Kinder, dort steht eine wirklich tolle Ritterburg, riesig!!

Naja, dafür ist der Krippenbereich umso überschaubarer und "gemütlicher".
Aber die Betreuerinnen waren zwar gestreßt, da Krankenstände aber nett.

Wirklich überraschend fand ich eigentlich nur die Beschäftigung von Krippenkinder. Der Kleinste war gerade 14 Monate, ein dunkelhäutiges Baby, zuckersüß, die Ältesten knapp 3.

Das kleine schwarze, stand eigentlich nur ziemlich verloren herum, zog immer wieder ein Gesicht, knapp vorm Weinen, und war richtig lang tapfer nicht loszuheulen, bis...

Bis Dylan, ein 16 Monate alter Bengel, dessen Beschäftigung darin bestand anderen Kindern Spielzeug wegzunehmen und dann dem nächsten mit voller Wucht auf den Schädel zu hauen.
Eben auch dem kleinen schwarzen Baby, und der schrie dann quietschlaut los und heulte.
Dylan rannte weiter zu einem kleinen, blonden Mädchen und attackierte dann diese.
Kleiner Rambo..jede afrikanische Kindersöldnertruppe hätte Freude an klein Dylan gehabt.

Mir fiel sofort wieder Lukas ein, der dann ja auch eventuell mal der Kleinste wird und es wird in der anderen Gruppe auch einen Dylan geben..
Ich hätte fast mitgeheult..

Ich glaube ich werde demnächst Pups an einem Teddy zeigen, wie man sich gegen kleinen Dylans zur Wehr setzt, ich sage nur Projekt "Windelkiller"....

Donnerstag, 4. März 2010

und er liebt es..bisher..

Heute war für uns und unsere Küchenmobiliar ein großer Tag..
Lukas durfte die ganze Küche mit ziemlich fad schmeckenden Karottenbabymus von Alnatura versauen, und siehe da er war begeistert..
Er wollte den Löffel selbst in den Mund führen, patschte immer wieder mit der ganzen Hand in den Teller, dann in den Mund und aß seien 4 Probeteelöffel brav auf, hätte für ihn ruhig mehr sein können.

Ein voller Erfolg bisher..

Einzig sah dann die Küche wie nach einen orangen Blutbad aus, unser Essplatz war zwar am Tisch, doch bekam sogar der Trockner, der in der Nähe stand, natürlich der Boden, Pupsis ganze (!!!) Kleidung und natürlich meine eigene Kleidung einen ordentlichen Schuß Karotte ab.

An mir selbst fiel mir dies aber erst bei der Pekip-Gruppe auf, gut daß sich dort nur junge Mütter treffen, die alle die gleichen Probleme haben.
Stellt euch mal vor, ich wäre zum Kadewe shoppen und hätten einen riesigen, ekligen Karottenfleck am Ärmel, und am Dekolltee einen Milchfleck, könnte derzeit wirklich passieren.
Also bitte, falls ihr mal eine Frau seht, die so eine Performance hat, nicht lachen, es könnte ich sein.

Wie gesagt, nach einmal Mittagsschläfchen und umziehen, gings dann in Folge zur Pekip-Gruppe, wo wieder über Beikost gefachsimpelt wurde.
Ich hätte mir ja nie vorstellen können, daß ich mich mal wirklich mit so einem Thema auseinadersetzen, ferner so lange!!
Also da ich ja mittlerweile auch ein paar Informationen gesammelt habe, konnte ich mitreden, zwar nur hypothetisch, da die meisten anderen Mütter schon seit Tagen, bzw. Wochen zufüttern und schon bei einer Mahlzeit (sic!) sind, und wir heute erst das erste Löffelchen hatte.

Also muß man sich mal vorstellen, habe als einer der letzten zugefüttert!!
Stolzsei, nach dem natürliche Geburtsding, sogar Stillen, ich werd richtige Öko-über-Mama.
Wobei das mit der natürlichen Geburt, ich schrie während den unglaublichen 23 Stunden nach einen Kaiserschnitt, aber alle Anwesenden habens ignoriert..

Die Pekipstunde verbrachte Pups übrigens in Seitenlage und einmal drehte er sich sogar auf den Bauch..ich war richtig begeistert vom Kleinen, wieso war, ich bins..

Dienstag, 2. März 2010

Breichen oder nicht Breichen, das ist die Frage

Hilfe ich will (keine) Beikost..einführen..

wann ist der richtige Moment dem Kleinen mal was anderes in den Mund zu stopfen ausser Brust??
Wenn der Mann mit einer Tüte voll unterschiedlichster Gläschen nachhause kommt, wenn Luki mal ganz gesund ist - das würde sicher noch Wochen dauern, wenn wir alle mal zuhause sind..??
Mit 6 Monaten, mit 4 Monaten, nach einem Jahr voll stillen?


Zu ersterem Mann kommt mit Tüten nachhause, war wirklich so..gestern..ein Wink mit dem Gläschenpfahl..
Aber nach der ganzen, wahrscheinlich völlig überflüßigen Recherche im world wide web, und Pupsi seinem Ekzem im Gesicht, trau ich mich ja nichtmal das Zahnungsgel anzuwenden, weil dies und jenes ein Ekzem bei dem einem oder anderen verschlimmerte. Alles natürlich fernmündliche Angaben..
Und ich sehe dann schon einen wund gekratzten, überall blutenden und schreienden Pupsbär, oder er wird Asthmatiker, Allergiker und kriegt furchtbare Neurodermitis...

So dies sind wahrscheinlich meine weniger schlimmen Vorstellungen, ich möchte jetzt nicht schreiben, was dann die soziale Folge des oben genannten ist. Pupsi wird Aussenseiter, sich immer mehr mit World of Warcraft beschäftigen und mit 17 an seiner Schule Amok laufen, im Abschiedsbrief seine Eltern dafür verantwortlich machen..

Also warte ich lieber noch ein bisschen..wenn man nix macht, macht man nix falsch..oder hab´ich da was falsch verstanden?
Mein Mann hat als ultimativen Vollstill-Dead-End Pupsis 6. Monatsgeburtstag gewählt..dann kommt spätestens das Löffelchen ins Mündchen..
Aber davor steht am Dienstag noch ein Kinderarztbesuch an, dieser ist wohl auch Allergiespzialist, und erzählt immer wieder von seiner Zeit an der "Uni-Klinik".
Als ob Uniklink repräsentativ ist, die können sich nämlich Patienten aussuchen und haben somit mit den schwierig zu behandelnden eh nichts zu tun, vielleicht sollt ich ihm dies mal sagen.

Wobei um meine eigenes Statement bissal zu entwerten, wir waren wegen dem Ekzem mit dem Pupsbär selbst bei den Kinderdermatologen an der Charité..das Fähnchen im Winde..
und ratet mal was die auf Lukis Kratzstellen schmieren wollten..Cortison..wie die Kinderärzte auch..bin dem natürlich net nachgekommen..

Was ist der größte dermatologische Notfall??
Cortison ist aus..

So zurück zum Breichen..hab´mir da noch immer keine abschließende Meinung zu gebildet..
hoffentlich greift der Kleine einfach mir mal ins Essen und steckt sichs in den Mund..dann hätt sich die Frage von selbst gelöst...





Montag, 1. März 2010

Sind Babys Rassisten??

Vorweg möchte ich von meinem Hund Waldmann, einen bayrischen Gebirgsschweisshund,
(http://de.wikipedia.org/wiki/Bayerischer_Gebirgsschweißhund) berichten, ein toller Kerl, treu, einfältig und absolut verfressen, der Garfield unter den Hunden. Sieht aus wie ein zu hoch geratener Dackel.
Mittlerweile ist er zur Winterfrische bei meiner Mum in Österreich, da ich Neugeborenes und Sabberschnautze nicht ausreichend versorgen konnte.
Er wird aber wohl im Laufe dieses Jahres wieder zu uns stoßen.

Gefährlich ist Waldmann eigentlich nur für verwesende Hamburger am Wegesrand oder Eisreste, welcher er mit seinen Zähnchen vom Boden schaben kann.

Als wir einmal hier ums Eck (Bayrischer Platz) spazieren gingen, schnappte Köterchen plötzlich zu Boden, ich dachte, frißt der Mistkerl schon wieder etwas..
Doch Waldmann spuckte angewidert das Aufgelesene wieder aus..ein lebendiges Spatzenkücken, soviel zur Gefährlichkeit des Hundes..
Es war zuckersüß, schrie nach seiner Mutter..übrigens ich war während dieser Episode schwanger, also was tun??
Den Kleinen verhungern lassen??
Ne, konnte ich nicht...

Ich rief hierauf den Notruf an..

Naja, ist vielleicht ein bisschen Mißbrauch, aber der Herr am Telefon war sehr freundlich und binnen 10 (!!) Minuten waren Feuerwehrmänner (!!) in großen Auto an der Unglücksstelle.

Diese waren dann weniger freundlich und hielten mich für völlig bescheuert..

Also Waldmann ist ein liebes Tier, außer..
Wen er nicht mag sind farbige Menschen..also, ich bin fern von Rassistin, selbst Halb Araberin, halb Slowenin, würde mich sogar als "links"denkend einstufen, und der Hund Rassist..
Er läßt sich sonst übrigens von jeden und alles streicheln, manchmal echt anstrengend oder peinlich..


Um zum Titel des Blogs zurückzukehren..
Da Waldmann und Lukimaus das ähnliche Sabber-Gen haben, genauso verliebt mich anblicken..
ziehe ich immer wieder Parallelen zwischen den beiden..

Wir waren am Samstag in einem netten portugiesischen Restaurant beim Ku`Damm essen, echt lecker..Fischgerichte..
Der Kleine war der Star, alle Welt blickte ihn an, viele Südländer besuchten das Restaurant, die ja bekanntermaßen kinderfreundlich sind..
Am Begeistertsten von ihm war eine dunkelhäutige Kellnerin, wahrscheinlich ist sie genauso vernarrt in helle Babys wie ich in dunkelhäutige.
Irgendwann fragte sie uns, ob sie ihn hochnehmen darf.

Mir fiel schlagartig Waldmann ein vor meinem inneren Auge- und sah schon das nette mit jede, schäckernde Baby, wild um sich strampeln, schreien und sich kaum mehr beruhigen lassen..

Doch Lukas blickte zwar ein weng verunsichert doch ließ sich hochnehmen, knuddeln und nach wenigen Augenblicken lächelte er..
Gut gemacht, mein Kleiner.

Samstag, 27. Februar 2010

Der Notfall oder Hysterie die zweite

Das seltsam- und hysterischsein ging leider gestern noch abends weiter.

Ich gestehe:

"Angefangen haben meine zum Teil völlig unbegründeten Sorgen um 17:00, Luki ließ seine Mahlzeit aus, wohlgemerkt schnupfte er da noch, weiterhin, wie seit einer Woche.
Weiter gings um 18:00 Luki war schlecht drauf und weinte während wir zu Abend aßen..naja könnte man sich denken doch nix ungewöhnliches in dem Alter..
dazwischen griff er sich manchmal ans Ohr, aber dort hat auch grad eine Ekzemstelle, die ihn juckt.
Dann wurde er unter Gebrüll vom Papa schlaffertig gemacht..ich machte mir immer mehr Sorgen, dachte an das 3 jährige Kind, welches an Meningokokken c Infektion in Hartberg (Steiermark, Österreich) verstarb, natürlich wurde mir dies von meiner Mutter berichtet, die ja auch seeehr ängstlich ist.
Um 19:00 steht letztlich die letzte Mahlzeit an und siehe da Luki trank wieder nicht, sondern schrie, schnupfte, griff sich ans Ohr, meiner Meinung nach.
Ich war den Tränen nah, wußte nicht was ich machen sollte, weinte fast mit. Ich dachte, er hat Schmerzen oder wasauchimmer - sicher was ganz schlimmes.

Mein Mann kam nahm mir das immer noch lauthals brüllende Kind ab, je länger ich ihn so hielt desto mehr schrie er..
Hysterie steckt an!!!

Ich wollte schon in die Rettungsstelle eilen mit dem Baby, da er zwei Mahlzeiten ausließ...ihr könnt euch die Laune und die Blicke meines Mannes vorstellen - der eine arbeitsreiche Woche hinter sich hatte..
Da fiel mir ein, daß Göttergatte am Mittwoch vom Kinderarzt einen "Notfallzettel" mitgenommen hatte..
Dieser fiel mir übrigens, obwohl ich gefühlte hundert mal bisher schon dort war, nie auf.

Auf diesem standen alle Berliner "Kinder"Notfallnummern, alle Rettungsstellen und
Privatärztlicher Kinderruf.
Da der Kleine ja Privatpatient wegen seinem Vater ist, gibts jetzt wirklich die tolle Möglichkeit zu jeder erdenklichen Zeit (wochentags ab 18:00 und wochenends) einen Kinderarzt (Facharzt) nachhause zu bestellen.
Lang lebe die Zwei-Klassen Medizin!!


So rief ich Freitag 19:15 an, schilderte mein Anliegen, und ich bekam kein "und das Kind soll jetzt krank sein, weils 2 mal net aß und jetzt nicht einschläft" zu hören.
Also besserer Service als beim Kinderarzt.
Ich telefonierte dann sogar mit der Ärztin des Notrufs, diese versprach gegen 21:00 vorbei zukommen.

Übrigens schrie Lukas schon seitdem der Papa ihn hatte nicht mehr, sondern wollte nur mehr ins Bett. Was er dann auch durfte..und schlief prompt ein...
Um 21:00 wachte er dann wieder auf, und forderte lautstark seine verpaßten Mahlzeiten ein, die er dann gierig verschlang..

So, jetzt war ich in einer milde gesagten peinlichen Situation, letztlich rief ich die Ärztin wieder an, meinte daß es wahrscheinlich ausreicht Pupsi schlafen zu lassen und sagte die Visite ab..

Was hätten wir nur als Kassenpatient gemacht..??
Stunden in einer überfüllten Rettungsstelle gewartet, uns wirklich eine Meningokokken Infektion zugezogen ,es hätte uns ein Assistenzarzt im ersten Ausbildungsjahr behandelt, und wir wären wohl zu dritt isoliert worden auf der Intensivstation."


Darum bitte ich um Vergebung..;-)..

Freitag, 26. Februar 2010

ökotest Super"spar"angebot

Als Mama wird man seltsam..
Begonnen hats eigentlich schon während der Schwangerschaft, alles was "verboten" war, wurde vermieden, alles was empfohlen wurde bis zum Exzess gemacht..Alles zum Schutz des Ungeborenen..Sogar auf meiner eigenen Hochzeit gabs kein Schluckerl Champagner..

Naja dies hielt sich..
eigentlich wurde ich sogar noch ängstlicher bzw. besorgter..
Hilfe die Hormone..ich werd ne ängstliche Glucke..

Und wenn ihr mich "davor" kennengelernt hätte, Ausgehen, Rauchen -schon lange nicht mehr-,
alles ausprobieren..lustig oder..aber im Gesamt find ichs gut, die Frage ist nur, ob die Männer im Haus das ebenso sehen..und vielleicht kommt ein bisschen Gelassenheit ja auch rein, wenn Pupsi älter wird sich mitteilen kann.
Die Verwandtschaft ist da übrigens auch keine Hilfe, die Schilderungen von erkrankten, verunglückten Kindern werden immer schillernder und enden häufig mit dem Tod :-(.

Ich hatte ja gestern von der Pekipgruppe und den tödlichen Keksen berichtet, so schließt sich der Kreis.

Denn ich habe gestern gleich noch bei der Ökotest-Hp recherchiert und fand soviele interessante Hefte, daß ich mich zügeln mußte net gleich Dutzende zu erwerben.
Letztlich entschied ich mich fürs Kleinkind-Supersparpaket :
Das Kleinkinder-Super-Paket
Jahrbuch Kleinkinder für 2010
Jahrbuch Kleinkinder für 2009
Ratgeber Kleinkinder 11: 2009
Spezial Schwangerschaft und Geburt
Gratis dazu: Das brandneue ÖKO-TEST Jahrbuch für 2010
Das Paket kostet 19,80 Euro (Normalpreis 39,20 Euro) plus 4,00 Euro Versand. Sie sparen über 19,00 Euro.



So jetzt habe ich circa 2200 Produkte zum durchlesen und werde dann sicher autarke Ökobäuerin in der kasachischen Hochebene.

Donnerstag, 25. Februar 2010

Esst Keine Prinzenrolle

Heute hatte es unglaubliche 7 Grad PLUS!!! und die Sonne schien, ich war schlagartig wieder gesund, naja fast auf alle Fälle..
Daneben schlief ich bis 8:45, ja der Kleine war dazwischen schon wach, plapperte vor sich hin, schlief dann auch wieder ein..hat mir eben mein Mann erzählt..
Hab´ dann schon immer ein schlechtes Gewissen, wenn er schon mal aufgewacht war und dann wegen Unpässlichkeit der Mum nochmal einschlafen muß..
Naja, er schläft direkt neben mir, trinkt dazwischen immer wieder an der Brust, und schläft solange, bis ich/wir aufstehen, meist zwischen 7:30 und 8, heute mal später.

Dafür hatten wir beide dann einen aufregenden Tag, wir waren beim Pekip, konnten gleich mal von unserem ersten Magen-Darminfekt vor knapp 2 Wochen berichten. Da hat mir der Kleine sooo leid getan. Es kam von allen Öffnung Flüssigkeit raus, und ich versuchte alles, um diese wieder zuzuführen, klappte nicht so recht.
Letztlich verlor er 400 Gramm Gewicht, hatte Hautfalten am Bauch und die große Fontanelle sank ein, daher mußten wir mit Traubenzucker gesüßten Tee und Oralpädon (eine Elektrolytlösung) per Spritze ihm in den Mund spritzen, und täglich zum Kinderarzt zur Gewichtskontrolle.

Dort holten wir uns Ende letzter Woche dann wohl den Schnupfen..Naja bald hab´ich wohl nochmal alle Kinderkrankheiten durch, spätestens wenn Pupsi in die Krippe kommt.
Auch wieder ein leidiges Thema, frau kann sich kaum vorstellen den Kleinen wem anderen zu geben, für meinen Mann ist dies weit weniger schlimm.

Sonst wurde bei Pekip wieder toll gesungen, heute ein neues Lied übers "Schotter fahren", da sitzen die Kleinen am Knie und werden durchgeschüttelt, Luki stand voll drauf, riß immer wieder seinen Mund auf und lachte.
Daneben erfuhr ich von dem neuen Ökotestheft, wo wohl Breichen und anderes Baby- und Kinderzeug getestet wurde.
Z.B: Esst Keine Prinzenrolle..kann euch schaden..
Muß ich mir auf alle Fälle besorgen.

So zum Abschluß haben wir den Kleinen gerade noch gebadet, da gestern ja auch Babyschwimmen wegen Schnupfnase ausfiel und er war wieder schwer begeistert, taschte nach dem Wasser..jetzt gehts mal für den Kleinen ins Bett...


Mittwoch, 24. Februar 2010

Baby bricht mit seinem Kopf Mama die Nase

So, oder so ähnlich könnt die BZ Überschrift lauten...
Naja mal der Reihe nach, Luki überreizt, müde, konnte nicht einschlafen, wahrscheinlich wegen "Darmstillstand", beginnt zu Weinen.
Mama rennt erschrocken hin, nimmt Baby hoch, Baby donnert Kopf gegen Mamas Nase, Baby verzieht sein zuckersüßes Mündchen noch weiter nach unten, noch mehr Tränen in die Augen, dachte schon, shit, er hat sich verletzt...
Doch dann mußte ich richtig laut "AU" schreien, wovon Zwerg sichtlich beeindruckt war und sofort zu Weinen aufhörte.
Mitgefühl, Schreck, Ablenkung von eigener Befindlichkeitsstörung..all´ dies wird weiterhin im Bärliköpfchen verborgen bleiben...

Jetzt, Stunden später schmerzt die Nase sogar noch ein weng..
Man glaubt gar net was die Kleinen schon für eine Kraft haben, bin auch jedes Mal überrascht, wenn ich seine Oberarme, v.a. den Deltoideus (seitlich ganz oben, am Oberarm, Deltamuskel, zieht vom Schlüsselbein runter), sehe..
Er sieht schon richtig wie ein kleiner Muskelmann aus, wenn er den Kopf hochstemmt.

Ansonsten gabs nichts wirklich aufregendes, Schwiegermama rief in der Zeit des Abendessens (18.00) per Skype an, naja hält sich einfach nicht an unsere Zeiten. Und wollte dann natürlich das Enkerl sehen.

Ich überlegte den ganzen Nachmittag, obs gut ist nach draußen zu gehen, oder nicht.
Letztlich ließ ich es, nehme mir aber vor morgen zum Nacktkrabbeln (Pekip) zu gehen..
Dann haben wir einen kleinen Spaziergang und wir freuen uns ja auch die anderen Mädels mit den Babys wiederzusehen..

Erdbeben und Dampfeisenbahnen

Heute Tag zwei des im Bettliegens und Tag zwei des Bloggens..naja mein Schnupfen ist besser geworden, doch trat ab nachts Husten dazu..der ist ja richtig fies..
Ich glaube so im Gesamt bin ich die Hälfte meiner bisherigen Elternzeit krank gewesen, dafür war der Kleine immer nur so ein bisschen mit krank.
Heute Nacht hörte er sich wie eine ausgemusterte Dampfeisenbahn, oder in Berlin auch S-Bahn mit defekten Bremsen ;-), an.
Habt ihr das heute auch gelesen, Waggons ohne funktionierende Bremsen auf die Strecke zu schicken, ist ja mehr als verantwortungslos..
Aber das hat ja anscheinend Tradition im deutschen Verkehrswesen, Verweis auf die U-Bahn in Köln, da wurden ja gleich tonnenweise Stützstreben an Schrotthändler verkauft..
Die Macht des Geldes...
Hoffentlich war das zur Zeit des Baues des Hauses, in welchen wir wohnen net auch so.
Und größere Tests, wie Erdbeben gabs ja auch schon Jahrzehnte lang nimmer.
Und dann eher im Gebiet des Oberrheins oder in Schweiznähe..
Puuh, Glück gehabt, möcht mir nicht die Berliner Pfuscher vorstellen..
Die Sanierung, z. B. der Wohnung in unserem Haus übernimmt ein polnisches Ein-Mann-kann-alles-Unternehmen, der verbringt dann ein halbes Jahr in einer Wohnung und macht alles mehr recht als schlecht..
Türen schließen dann nicht, die neu abgezogenen Dielen sind bekleckert, Fenster lassen sich nicht schließen..
Was freu ich mich über unseren Auszug im März!!!!
Ah, die Wohnung ist sicher auch ein Mitgrund für die Krankheitshäufigkeit derzeit..

Pupsi hat heut einen supersüßen Strampler an, auf welchen "Dein Knuddelbär" steht und liegt auf seiner Spieldecke, jauchzt vor sich hin und versucht das Drehen..Wenns nicht klappt wird so lange genöllt bis Mama ihn auf den Bauch dreht..das machen wir derzeit sicher 20 Mal am Tag.
Er liebt am Bauchliegen..
Dies hätt ich mir gar nicht vorstellen können noch vor 2 Monaten, da gabs dann immer Geweine...

So jetzt ist wieder Umdrehen dran..



Dienstag, 23. Februar 2010

der erste Blogabend und how to not do a steak

so, habe eben Göttergatten mein Blogprojekt gezeigt, findet es eine gute Idee, somit steht dem Bloggen nichts mehr im Wege.

Heute Abend gabs bei uns Steak. Ah da fand ich eine tolle Seite, wo die richtig gut werden, www.herzogin.de/kochrezepte/das_perfekte_steak_anleitung_und_tipps.php

..eigentlich..
denn heute wegen Krankheit, kann frau ja gut sagen, wurde es essbar, erinnerte aber eher an Schuhsohle, so von der Optik..
zu lange bei geschlossenem Deckel gelagert und dann noch ein zu dünnes Stück (2cm) geht gar nicht..
Naja parallel habe ich mich noch einen Milchreis gekümmert, da verwende ich die Methode nach meiner Mum.
1,25 l Milch köcheln lassen, bissal Salz, ca. 200g gewaschenen Milchreis dazu, 7- 10 Minuten köcheln auf der Platte, dann in Zeitungspapier und/oder Geschirrtuch einwickeln und noch gut ne Stunde in den kalten Backofen...Da angebrannte Milch ja wirklich furchtbar ist..

Ich freu mich ja schon richtig drauf, wenn Bärchen auch mal was versuchen kann/darf.
Naja, wahrscheinlich wird er gleich das Gesicht verziehen, wie beim Flascherl trinken und dann fürchterlich weinen.
Frei nach "was der Bauer net kennt, frißt er net"...

So der Kleine wird grad vom Papa nachtfein gemacht, das gehört zu unserem Abendritual, eingecremt, da er eine wirklich trockene Haut hat, Ekzem.
Aktuell nehmen wir Alfason Basis Cresa, 1 Tube/Woche, also wir cremen richtig regelmäßig und sein Häutchen wird auch immer besser.
Dann ist gleich mein Stillauftritt, dann singen wir noch gemeinsam "Schlaf´ Kindchen schlaf" und jeden zweiten Abend klappt einschlafen ganz gut, in der anderen eben nicht.
Also ist jetzt noch Zeit Wetten abzugeben...
Ich befürchte ja eine schlechte, da er gestern so gut einschlief..mal sehen..
drückt mir die Daumen und gute Nacht zusammen..aber wahrscheinlich alleine..


das tollste Baby der Welt

Der Tag wird besser, ich fühle mich nicht mehr ganz so besch..eiden und Pupsi liegt gerade auf seine Spieldecke und macht Bauchmuskelübungen, prustet vergnügt vor sich hin, quietscht gelegentlich in meine Richtung. Und wenn ich ihn so sehe finde ich, daß er das schönste Baby der Welt ist..Er hat die tollsten Wimpern um die schönsten braunen Kulleraugen, ein Stupsnäschen, welches wirklich perfekt ist und dazu einen athletischen Babykörper, mit ausreichend Röllchen ;-))..
Füßchen hoch kriegt er übrigens schon richtig toll, mit leichter Unterstützung dreht er sich liebend gerne, da singen wir dann immer "Brüderlein, komm tanz mit mir", bei "einmal hin, einmal her" wird gedreht und Bärli lächelt dabei das tollste zahnlose Lächeln der Welt..dabei wird immer der Mund gaaanz weit aufgerissen und das Köpfchen hin- und hergeworfen, sieht wirklich süß aus.
Heut zu oft toll geschrieben :-))..
Ich warte ja schon gespannt auf seine erste Drehung.

Zu seinem Quietschen, wenn man sich ein überdimensiertes Quietschentchen in der Größe eines Braunbären vorstellt und dann, das absolut höchste Geräusch, das man kennt, ja so klingts. Ich glaub ja er ist selbst immer überrascht und erfreut wie toll er das kann.
Unsere Nachbarn freuen sich sicher über unseren Auszug nächsten Monat..;-)..

So jetzt wird gemeinsam gespielt..




die 3 Fragezeichen

die Welt des Bloggens..
entweder eher eine Männerdomaine oder ich kriegs nicht raus..Versuche mir heute nämlich die Grundtechniken beizubringen, also bitte verzeiht mir alle Unzulänglichkeiten, es kann nur besser werden ;-))..
allein schon was die ganzen Abkürzungen bedeuten..rss usw..
Aber wahrscheinlich beginnen auch alle Topblogs ganz klein, kennen sich net aus und werden nicht gelesen..
Wenn ich ehrlich bin, hab´mich gerade gesucht, also meinen Blog, aber nicht gefunden, daneben habe ich auch andere Blogs zum Thema Mama und Berlin gesucht, auch nicht gefunden, wahrscheinlich stell ich mich auch bissal dämlich an..
Ich werde weiter suchen, da Pupsi gerade neben mir eingeschlafen ist..selig der Kleine..
Man möcht ihn zerknuddeln..


hiho ins world wide net

halloo zusammen...allein?!
ich wollte den heutigen, verschnupften, Tag dazu nutzen um mit diesem Blog zu beginnen..
Mein Name ist Taxy, naja mein Name hier, ich bin 28 Jahre alt und seit September Mama eines zuckersüßen Jungen, namens Lukas.
Zuckersüß vor allem tagsüber, weniger zuckersüß nachts.
Heute bin ich das zigste Mal seit Beginn der Stillzeit, jaja Söhnchen wird noch gestillt, krank und zweifel schon so ein bisschen an meiner Konstitution und unserer Stillbeziehung ;-).
Aber hier in Berlin, genauer Schönerberg, ist aber in allen Gruppen, die wir besuchen die einhellige Meinung mindestens 6 Monate voll stillen, danach bis zum Ersetzen aller Mahlzeiten.
Und da frau ja das beste für den Nachwuchs möchte, machen wir es so.
Einen Änderung dessen ist auch nicht mehr möglich, weil der Kleine sich vehement gegen Fläschchen weigert. Kaum nähert sich ein Fläschchen mit was auch immer gefüllt, Tee, Wasser, Milch, und natürlich auch gezuckerter Tee, seinem Mündchen, fließen die kleinen Tränchchen und Junior läßt sich kaum mehr an der Brust trösten.
Wie geschrieben, heute sind wir beide bettlägrig, Lukas, liebevoll Pupsi genannt, man glaubt gar nicht wie häufig Stillkinder ins Windelchen machen. Mittlerweile könnte ich auch so eine Pamperswerbevertreterin werden.
Der kleine, knabbert gerade an einer rosa Rassel - meine Mutter hält sich einfach nicht an die blau-rosa Babayfarbenlehre und der Kleine steht voll auf rosa - dabei beobachtet er Mama in die Tastatur des Laptops hacken.
Jetzt stellt sich sicher noch die Frage, wie ich auf die Idee kam einen Blog zu eröffnen, naja bin ja fernseh-, bzw. filmverseucht und sah letzte Woche "Julia und Julia", ich glaub´so hieß er, et voilà das wird mein Blog, über mein Leben, als Mutter in der Großstadt Berlin.
Erschwerender Faktor eben genanntes, die meisten meiner Freunde sind kinderlos und Großeltern beider Seiten, a) nicht einfach, b) weit weg...
Ein Hallo nochmal an alle LeserInnen, ich werde mich jetzt regelmäßig aus meinem Kosmos melden..
Greets...