Ein herzliches Hallo aus dem Schwarzwald und siehe da wir haben den Umzugstag überlebt..Was einem Wunder gleicht..
Nach einer sehr kurzen Nacht von Montag auf Dienstag, streßbedingter Schlafstörung, erschienen pünktlich um halb Acht zuerst 3 muskulöse, dann im Laufe des Vormittags nochmals 3 noch muskulösere Umzugshelfer, um unseren Hausrat von kalter A nach kleiner B-Wohnung zu bringen.
Übrigens Lukibärli hatte trotz des hühnchenhaften Rumgackern der Mama, schon die Tage davor, gut geschlafen, und ist mit bester Stimmung aufgestanden.
Hiermit wird ihm die Streßresistenzmedaille in Form eines goldenen Nuckels (österr. für Schnuller) verliehen.
Also wir hatten ein brandenburgisches Umzugsunternehmen beauftragt und auch mit diesen vereinbart, daß sie die Bücherregale ab- und wiederaufbauen , davor den Inhalt in Kisten verpacken.
Wir haben 4 altbaudeckenhohe und 1.5 m breite Regale..also wirklich viel Wissen, oder Unwissen..und wirklich viele Umzugskisten und Regalbretter.
Schon die ersten Schwieirigkeiten traten schnell auf, da der vermeintliche "Monteur", wie ihn seine Arbeitskollegen riefen, sich weigerte die Regale aufzubauen ohne mitgelieferter Aufbauanleitung.
So, mal ehrlich hat irgendwer die Aufbauanleitung von Möbelstücken aufgehoben..naja, ich bisher noch nie..
Trotz Diskussionen blieb er eisern.
Ich versuchte an seine Berufsethos zu appelieren, doch völlig erfolglos.
Während dieser Diskussionen war mein Mann gerade in der neuen Wohnung, um den Geschirrspüler in Empfang zu nehmen, daher stand ich alleine mit Lukas am Arm dem brandenburgichschen Dickkopf gegenüber. Und innerlich verfluchte ich Göttergatte wiedermal.
All meine Argumente, von wegen, wenn Sie das abbauen, sehen Sie ja wie mans aufbaut, und ich gab ihm die von mir angefertigte Aufbauskizzen für die neue Wohnung, da wir ja natürlich nicht wieder eins zu eins die gleichen Regale in einer kleineren Wohnung aufbauen konnten.
Kurz zur Erklärung, das Regalsystem "Freddy" von Flötotto hat genau zwei (!!!) Sorten von Brettern kurz und lange. Das ist alles, jedoch für Herrn "Monteur" schien dann auch meine Aufbauskizze zu viel zu sein.
Zunehmend wurde ich immer ungehaltener und einem glücklichen Zufall verdankte der Herr "Monteur", daß ich ihn bedingt durch mein eh schon dünnes Nervenkostüm nicht mit den kurzen oder bessern noch den langen Regalböden attackierte.
Keine Gewalt vor Babys.
Je lauter ich wurde, desto mehr verzog auch Lukas sein Gesicht und war während der ganzen Diskussion den Tränen nahe, konnte jedoch noch das Austreten der Tränchen sich verkneifen.
Tapferer kleiner Mann...
Wo ein Wille und Zwang ist, ist auch ein Weg..letztlich rief ich bei dem Hersteller und einer netten Dipl.-Holzwirtin (was es alles für Titel gibt) Frau Moch an, berichtete vom begriffsstutzigen Tischler, und sie sendete mir eine Aufbauanleitung per PDF.
So weit, so nicht gut.
Merke wichtig beim Umzug: Telefon, Drucker, Pc mit Internet..und was wir später noch sehen Faxgerät..
Ich druckte dem Monteur 42 Seiten original Aufbauanleitung aus und, und er blätterte diese sicher einen halbe Stunde durch, und konnte dann doch nichts damit anfangen.
Next step: wieder Frau Moch angerufen, diese bat mich dann meine Skizze ihr zu schicken, damit sie eine professionelle Aufbauanleitung fertigen kann.
Gesagt getan, nächster Schritt zufaxen.
Recht bald bekam ich dann eine Mail mit einer Aufbauanleitung für die Regale in meiner gewünschten Größe zurück, und zeigte sie wieder dem Herrn Monteur.
Er griff sich ans Kinn, nickte, rieb sich am Kopf, und es sprang regelrecht sein Unverständnis entgegen.
Nochmals Frau Moch angerufen, hierauf bat sie mich ihr den gelernten Herrn Tischler zu reichen, und nach einem ca. einem 5 minütign Fortbildungsgespräch, sah er sich in der Lage das Regal ab- und dann wieder aufzubauen..
Was für ein Glücksfall..
Vielleicht sollte ich noch berichten, daß wir bisher die Reagle immer selbst auf- und abgebaut haben..
Um in den Worten von Rainhard Grebe zu sprechen:
..ich fühl mich heute so leer,
ich fühl mich Brandenburg,...
Berlin, Berlin, Hallelujia, Berlin, Berlin..
Übrigens als er das Regal dann in der neuen Wohnung aufbaute, sah ich ihn immer wieder ein langes Brett nehmen, es versuchen anzupassen, dann es weglegen, ein anderes langes Brett zu nehmen und dieses festzuschrauben...????!!!!
Letztlich verlief der Umzug dann doch irgendwie, und wie ich ja schon am Anfang schrieb, kann ich euch heute aus dem Schwazwald Grüße schicken, da wir am nächsten Tag zur Schwiegermama fuhren. Was für eine schlechte Planung....
Freitag, 19. März 2010
Montag, 15. März 2010
übers bloggen
Gleich sinds 100 BesucherInnen und 1 Kommentar..
Übrigens herzlichen Dank für den Kommentar, habe mich sehr darüber gefreut..ah, und dies auch gleich Lukibärli erzählt, der dann bedingt durch meine hohe Stimme gleich mitlachte..
Und das Lachen von so einem Knirps ist echt der Wahnsinn, zuckersüß..
Übrigens hätt´ ich mir gar net gedacht, daß es spannend und unterhaltsam sein könnte irgendetwas mehr oder minder intelligentes einfach so in world wide web zu stellen..
Aber doch, macht Spaß..
Und würde mich natürlich auch über Anregungen, Kommentare meiner mittlerweile Hundert (klingt geil oder) Besucher freuen..
So, daß wars aber für heute, da morgen TAG X ist (Umzug) und ich schon gar nicht mehr weiß wo mir mein Kopf steht. Hilfe ist das überhaupt meiner?!
Ich hoffe diese Frage wird sich zeitnah klären können, und ich werde weiter über die Unwegsamkeiten meiner Welt berichten.
Eventuell stürz ich heut noch von der Leiter, da ich noch 2 Wandteppiche abnehmen muß und Schatzi bei der Arbeit ist..Dann wirds auch nichts..
Sonntag, 14. März 2010
Houston wir haben ein Problem
Telegramm vom Sterbebett:
"...ich kann nicht mehr..."
"Umzug ist zu viel Arbeit.."
"bin froh, daß bald vorbei"
"dankbar, daß Lukibärli so ein toller Junge ist" (der einzig derzeit, der nicht streßig ist)
In Kurzfassung wir sind mitten im Umzugsstreß, der Tag ist gespickt von To-Do Zettel und Aufgaben, die kaum zu schaffen sind.
Heute waren dann in der alten Wohnung noch "Besichtiger", der eine oder andere bewunderte sogar die Wohnung.
Was einem Wunder gleicht, es hat hier derzeit 18 kuschlige Grad-trotz heißer Heizkörper, überall liegen Decken herum und Elektroheizer. Das ist doch der Wink mit dem Zaunpfahl.
Dabei sollte man nicht vergessen, daß hier 250€ Heizkostenvorauszahlung sind.
Ah, eine wirkliche Sehenswürdigkeit ist unser Treppenhaus, nachdem dort kurz nach Silvester Jugendliche randalierten, hat man einen glasfreien Blick vom Treppenhaus in den Innenhof, somit hat das Treppenhaus Außentemperatur.
Den Innenhof so zu benennen gleicht Euphemismus, die ungepflasterte, verwilderte und ungepflegte Fläche erinnert weniger an italienisches Flair (Zitat Makler) vielmehr an eine Zufahrt zu einer Giftmülldeponie.
Nach diesem Event hatte ich eine besonders intime Verabredung. Die letzte Nacht konnte ich nämlich wegen Zahnschmerzen nicht schlafen, somit wartete der zahnärztliche Notdienst in Gestalt einer gepiercten (Lippe) Mittvierzigerin auf mich.
Ich fuhr ins Medico-Zahnklinikum am Potsdamer Platz und Frau Doktor machte ihre Arbeit wirklich gut, nach schmerzhafter Injektion der Lokalanästhesie war ich echt erstmals seit Wochen ganz !! beschwerdefrei.
Leider aber nur solange die Betäubung wirkte, mal schauen wie die heutige Nacht wird.
Nach einem Röntgen war klar, Wurzelbehandlung..AUAUAUAUA..das werden schmerzhafte Wochen..
Last, but not least mußte ich heute noch die neue Wohnung reinigen.
Und Lukas lag sicher eine Stunde alleine in seinem neuen Zimmer auf seiner Spieldecke, plapperte vor sich hin oder übte drehen, und DIE Sensation der letzten Tage er sagt "Mamamama" seit 3 Tage..
Ich liebe dich mein kleiner Engel..
Samstag, 13. März 2010
Picknicker
Vorgestern Abend bemerkte Göttergatte, daß es eventuell sein könnte, daß nach dem Aufbau eines Regals in der neuen Küche der noch zu kaufende Geschirrspüler keinen Platz finden könnte.
Es schrillten ALLE Alarmglocken in meinem Kopf..Früher als Singleweibchen hätt ich mir gedacht "kein Problem, wasch ich mit der Hand", doch heute bei 3 Mal täglicher Essenszubereitung, den Breichen für Lukibärli und und und, würde dies einen atomaren Angriff von Pakistan gleichkommen.
Bzw. die Küche würde ziemlich schnell so aussehen..
Was habe ich mittlerweile für einen Respekt vor Hausfrauen, die keine Haushaltshelfer ihr eigen nennen.
Trockner, der Traum..ich wüßte gar nicht wie ich sonst die Berge an Wäsche abarbeiten könnte.
Mikrowelle: so schnell geht nirgends der Spinat,oder andere Convenience-Produkte..
Backofen: Ein Hipp-Hipp-Hurra für die Fertigpizza (die gibts aber richtig selten)
Waschmaschine: mein heimlicher Liebhaber..so schnell und sauber arbeitet sonst kein Mann..
und eben Geschirrspüler: der Gesprächstherapeut der depressiven Hausfrau..
kurze Zeit zählte auch meine Boschküchenmaschine dazu: Marmorkuchen und Plätzchen, sogar
von Backnieten..aktuell grad nicht im Einsatz, da Schatzi (das Große) seiner Meinung nach ein Gewichtsproblem hat, ich finds gar net so schlimm.
Was war dann also die Aufgabe für gestern, IRGENDEINEN Geschirrspüler kaufen.
Also als mein Mann von der Arbeit nachhause kam, wurde Lukibärli zusammengepackt, aktuell trägt er draußen einen superschicken blauen Fleeceanzug, aus einer Segelkollektion..der hält richtig warm und ist gut anziehbar, was mittlerweile mindestens genauso wichtig ist.
Denn nichts ist schlimmer als ein lauthals schreiendes Baby z. B. in einem Laden, da es sich mit Händen und Füßen gegen seine Jacke wehrt..
Nach unzähligen Geschäften von Möbel Kraft, Media Markt, eilten wir in den Saturn am Ku`Damm. Was keine gute Idee ist dorthin am Freitag Nachmittag mit dem Auto zu fahren, und wenn man dann dort einen Parkplatz findet, eine Empfehlung für Nicht-Berlin, ja keinen Parkschein lösen, da wenn dieser abläuft man um einiges mehr zahlt an Strafe als keinen zu haben ( ich glaube 15 vs. 7 €).
Also wird bei mir nie gelöst und hatte glaub ich erst 4-6 Strafzettel in 5 Jahren, ziemlich gute Ausbeute, oder?
Also weiter wir in den Saturn am Europacenter, Burli am Arm meines Mannes, mittlerweile schon gut 3 Stunden on the road, und ich bemerkt schon seine Blicke am Eingang des Saturns.
Wenn so ein Kleiner nämlich hungrig wird, wird erst mal die Brust mit den Augen verfolgt, daß sie ja nicht aus dem Blickradius gerät, als nächstes wird das Fäustchen ins Mündchen gesteckt und daran genuckelt, nächster Schritt (nach ca. 20 Minuten) gibts die ersten leisen Lautäußerungen und wenn dann nicht sofort Raubtierfütterung folgt..Lautes, anhaltendes Geschrei..
Eben um die Endstadien zu umgehen, machten wir ein Saturnpicknick.
Glücklicherweise gibts dort übrigens eine Snackbar und dies nahmen wir wörtlich. Wahrscheinlich war Bärli das erste Baby, welches dort mit Blick auf den Ku´Damm gestillt wurde.
Ein bissal unangenehm war mir dies schon, muß ich zugeben, aber der Zweck heiligt die Mittel.
In den Worten der Fantastischen 4 (Lyrics):
"mag ich die party doch ich nenne sie picknickalso spar dir die kritik und verstrick dich nichtweil es kein falsch oder richtig gibt was wichtig istist nicht das wie sondern das wann und das wo es gibt kein contra nur pro"
Donnerstag, 11. März 2010
streß, streß, nochmal streß..
Was für ein Tag!
Da am Dienstag ja Tag X ist, wir endlich unsere Wohnung verlassen um eine hoffentlich beheizbarere zu beziehen, ist hier gerade richtig viel Trubel.
Ich bin am Kisten packen, Luki beobachtet dies sehr interessiert und ich erzähle ihm immer wieder, daß wir umziehen.
Um seinen eventuelle Irritationen möglichst gering zu halten, strichen wir auch wieder zwei Wände hellblau, wie hier und werden wieder alle seine süßen Sticker an die Wand kleben.
Das zweite Zimmer in dem Autos, auf der Wand fahren, Piratenschiffe hinter Sternen hersegeln und dazwischen Schäfchen grasen.
Diese runter zu bekommen, war eine ziemliche Arbeit, da ich hochschwanger im Hormonkoller ca. 100 Stück an die Wände geklebt habe!!
Diese mußte ich die letzten Tage entfernen und zu Transportzwecken auf Baufolie kleben, dazwischen hörte man immer wieder mich selbst verfluchen.
Aber es muß genauso aussehen wie jetzt, wieso eigentlich?
Manchmal sehe ich nämlich Bärli wie er hinauf zu einem Polizeiauto verträumt blickt, was zwischen "GGGRRR" und "AAAAHH" quietscht, dabei über sein ganzen Gesicht strahlt und es wirkt beinahe so als würde er sich mit diesem unterhalten.
Daneben unterhält er sich ferner gerne mit seinem Elefanten, den er heiß liebt und von seiner Tante Sylvia geschenkt bekam, und richtig niedlich ist es wenn er seine Füße in Sichtweite zieht und dann auf diese einplappert.
Zurück zur Frage:
Ehrlich gesagt finde ich nämlich selbst sein hellblaues Zimmer mit den hellblauen Mammutmöbel von Ikea, den blauen Doppeldecker als Lampe und unsere Rumlieg- und Kuschellandschaft toll.
Ich möchte dieses Zimmer nicht aufgeben und daher wird es eins zu eins in die neue Wohnung übernommen.
Natürlich haben wir auch noch andere Zimmer mit unendlich viel Krams, auch diese müßen ausgeräumt werden und die größte Schwierigkeit ist, daß mein Mann wohl bedingt durch die vielen Enttäuschungen bei den anderen Wohnungsbesichtigungen schlagartig eine ca. 30 qm kleinere zusagte.
Ich war überrascht, aber es sprang gleich mein "Sparzentrum" im Kopf an und stimmte zu.
Daher wird jetzt wegrationalisiert was geht und ich plane schon den halben Hausstand in einem Garagenflohmarkt an Mann oder Frau zu bringen.
Sonst war heute wieder unser Donnerstags-Pekip dran und Lukas war richtig gut drauf.
Das Tagesprogramm heute gemeinsam (neun Babys) in einem Babyschwimmbecken plantschen.
Auch da mangelte es an Größe beziehungsweise Durchmesser. Daher wurde rege in Bäuche gestrampelt, an Ärmchen gezogen und ins Wasser gepieselt.
Was war ich froh da nicht rein zu müssen.
Dem Kleine machte das Betascht, Geboxt und Getreten werden, auch an seinem (späteren) besten Stück nichts aus.
Ich hoffe nun, daß dies alles nicht zu viel Streß für den Kleinen war er, und er nicht mit mir im Stundentakt nachts darüber reden muß ;-)..
Dienstag, 9. März 2010
Von zwergen und RIESEN
Zu Weihnachten flogen wir das erste Mal mit Lukas von der Hauptstadt im fernen Deutschland, über die Hauptstadt im Rheinland in die Hauptstadt der grünen Mark in Österreich.
Der Umstieg war bedingt durch meinen Billigfliegerinstinkt und völlig dämlich, da wir uns so überhaupt nichts sparten.
Natürlich war ich panisch wegen dem Druckausgleich, dem Alter des Bengels (3Monate) und etwaiger Flugzeugabstürze. Letztlich verlief alles problemlos und Lukas war richtig tapfer. Die einzige Gestreßte war natürlich die Mama.
Wir saßen in der ersten Reihe in einem Airberlin Flieger, und diese stellte sich als Krippenreihe heraus.
Da über den Wolken fiel mit das erste Mal auf mit welcher Begeisterung Bärli andere Kinder, vornehmlich Babys beobachtet.
Es wirkte beinahe so, als ob er seine Art wiederentdeckte. Die Art der Zwerge.
Diese begegnen sich nur recht selten in der heutigen Welt der Ein-Kind-Familien und daher fällt das sich Treffen umso interessierter aus.
Jetzt ist es beinahe so, daß er überall wo wir uns aufhalten die Zwergenart sucht.
Vielleicht wurden die vielen Kleine von einem Zauberer getrennt und versuchen sich möglichst oft wieder zu finden.
Die Umwelt vom Kleinen ist eher eine Welt der Riesen, mit Gefahren für die Zwergen, dies merken die Zwerge schon, wenn sie geborenen werden und beginnen daher zu weinen.
Und nach einem genetischen Kode versuchen sie sich in der großen Riesenwelt treffen, doch leider scheitert dies häufig auch an der Ausdehnung der Riesenwelt.
Vielleicht kamen die Zwerge aber ursprünglich aus einer andern Galaxie, sie versuchten die Milchstraße zu erkunden, die ihre Nahrungsquelle darstellt. Interessiert landeten sie auf der Erde und waren ganz überrascht von den Bewohnern hier.
Es gab unterschiedlichste Riesen, freundlich, nette, aber auch rüde und barbarische. Trotz alldem entschlossen sich die Zwerge sich zu trennen und wollten den Riesen helfen und deren Welt schöner machen, daher ließen sie sich von den Riesen aufnehmen.
Vielleicht ist das Ziel der Zwerge ja die Herrschaft über die Welt der Riesen zu gewinnen, in der einen oder anderen Familie haben sie es schon geschafft, bei uns zum Beispiel.
Der Grund für ihre deutliche Vormachtstellung ist zwar nicht ihre Größe, aber ihre Lernfähig- und Anpassungsfähigkeit, ihr Charme und ihre Liebenswürdigkeit, ihr zuckersüßes zahnloses Lächeln, ihre Geräusche beim Schlafen, Lachen, Essen..
Dann wäre auch die Welt der Riesen schöner....
Sonntag, 7. März 2010
Von (Un)Bewohnbarkeiten
Das Wohnungsuchen und Besichtigen will gelernt und bedacht sein. Vor allem in Berlin. Man hört ja vom hohen Leerstandanteil, dies mag sicher so sein, doch ein Gutteil der leerstehenden Wohnung sind schlicht und einfach nicht bewohnbar.
Ein Auszug unserer Besichtigungstour in Berlin, ein richtiger Brüller, war eine unglaublich euphemistische Anzeige nach dem Tenor Wohnung mit Traumterasse. Ich zitiere: " The best place to live".
Ich träumte schon davon mit Luki an der Hand auf dem gepflegten eigenen Rasen, seine ersten Schritte zu üben.
Ah, es waren übrigens auch keine Fotos bei der Anzeige, da hätte ich stutzig werden können.
Komisch fand ich dann ja schon die zweisprachig, Deutsch und Englisch, gehalten Anzeige, aber hoffte irgendwie auf DEN Glücksfall.
Wie ja die meisten Menschen auf der Suche nach dem Schnäppchen mit tollen Standard sind..
Ich darf vorweg verraten: Gibts net..
Auch die aktuelle Wohnung haben wir uns schöngeredet, übrigens für ihre Lage Nähe Viktoria-Luise Platz in Berlin ein "Schnapp".
Dafür weil zu kalt, (18 Grad) und nicht beheizbar, eigentlich net bewohnbar.
Als wir dann in Berlin Kreuzberg, es stand Bergmannstraßenkiez, also eine echt nette Gegend ankamen, zeigte sich, daß für den Vermieter ganz Kreuzberg Nähe Bergmannstraße ist.
Die Wohnung befand sich direkt am S-Bahnhof Yorkstraße mit Blick auf die S-Bahntrasse, weit weg von der Bergmannstraße
Dafür trafen sich aber die soziale Brennpunkte von zwei Berliner Bezirken (Kreuzberg und Schöneberg) aufeinander, was nicht unbedingt ein einladenes Gefühl verbreitete.
Sodann an der Haustüre eines ziemlich heruntergekommenen Hauses, blickten wir auf ein multikulturelles Klingelschild und beim Eintreten in den Hausflur, stolperte uns ein ca. 40 jähriger Mann mit eingefallen Wangen, aufgeblähten Bauch und dazu konträr wirkenden schlanken Ärmchen entgegen, der nach einer teuflischen Mischung von Wodka, Bier und billigen Zigaretten stank.
Die Wohnung sollten wir bei den Vormietern besichtigen, und läuteten dann an der Wohnungstür.
Ein weißhaariger Berliner in Joggingsuite öffnete uns die Tür, und wir betraten..
Wir betraten eine Rumpelkammmer, angestellt bis an die Decke war die Wohnung mit seltsamen Gegenständen von Schaufensterpuppen bis Plastikbilder.
Es war bedrückend, dazu noch der unglaubliche Mief von 4 Packungen Zigaretten am Tag, Lufterfrischer und fehlendem Sauerstoff.
Innerlich trieb es mich schon wieder rückwärts aus der Wohnung.
Der Herr bewohnte die Wohnung mit seinem ca. 20 jährigen Sohn und seiner gehbehinderten Frau, die auf dem einzig freien Platz in der Wohnung am Sofa lag.
Die Wände waren zwar in allen bedenklichen Farben gestrichen, reflektierten aber wegen der Erdgeschoßlage einfach nur modrige Dunkelheit. Dunkel ist vielleicht der falsche Ausdruck, noch vor der Elektrifizierung wäre hier ein einziges schwarzes Loch gewesen. Edison sei Dank!!
Die Terrasse schien im morastigen Innenhof des Hauses, gleich einem überladenen Schiff auf Grund gelaufen und war nur noch unter der sichtbaren Spitze eines hohen Gerümpelberges zu erahnen.
In der Wohnung, schienen die dunklen Kammern ineinander zu fließen, ich hatte Angst die Orientierung zu verlieren und katastrophierte meinen Mann, Luki und vor allem den Ausgang der Höhle, nie wieder zu finden.
Aus dem Dunkel tönte die zu erwartende Litanei eines Gestrandeten über die Araber, Türken in seiner Straße, die an seiner trostlosen Existenz schuld seien und noch an allem anderen.
Doch das dieser Mann selbst zu den "Sie verstehen mich schon, ich bin kein Rassist, aber wie die sich hier aufführen und leben" (Zitat) zählt und ich selbst Halbarberin bin, und auch ein bisschen so aussehe, fiel ihm gar nicht erst auf.
Da anscheinend nicht besonders viele Menschen mit ihm freiwillig Kontakt halten, nützte er die Gelegenheit und quasselte eine halbe Stunde auf uns ein.
Währenddessen ich a) froh war das Bärli im Maxicosi schlief und sich das Unglück nicht ansah, b) ich Angst um seine Gesundheit wegen dem dortigen Mief hatte und c) war ich unendlich dankbar, daß mein Mann mit war und ich keine alleinerziehende Mutter bin.
Unnötig zu schreiben, daß wir diese Wohnung nicht nahmen..
Die gewählte, welche nächste Woche bezogen wird, hat andere Mankos, darüber andern Mal mehr...
Samstag, 6. März 2010
Wenns hängt..
Im Laufe eines weiblichen Lebens ändert sich immer wieder unglaublich viel.
Noch vor wenigen Monaten galt ein Großteil meines Interesses der Recherche von Ausgeh-, Kultur- und Freizeitmöglichkeiten.
Um dabei eine möglichst gute Figur zu machen, wurde viel Sport getrieben, denn schlank und sportlich, entspricht nunmal meine persönliche Vorstellung von Weiblichkeit.
Diese ist dann sicherlich wieder von irgendwelchen bescheuerten Por 7 Programmen, wie Heidi Klums Supermodels beeinflußt, soweit nichts ungewöhnliches.
Während meiner Schulzeit war ich sogar richtig sportlich spielt Basketball, machte Jogging, und auch danach stellte Sport wichtigen Teil meines Lebens dar.
Dies führte dazu, daß nichts "hing".
Was meine ich mit "Hängen"?
Frau soll sich mal nackt vor einen Spiegel stellen und von oben nach unten auf sich blicken.
Dann das Gewebe anfassen und schauen wieviel Spiel die einzelnen Partien so haben..
Mittlerweile "hängts" an einigen Stellen. Was genau hängt ist eigentlich die goldene Mitte.
Der Bach, der Po, die Oberschenkel.
Ah, und die Oberarme.
Die Gründe dafür sind mannigfaltig. Daß ich in der Schwangerschaft ausser therapeutisches Schwangerenaquafitness keinen Sport trieb. Fand das übrigens toll, im Wasser plantschen und endlich mal die Beine anheben können, da ich dies zum Schluß wegen dem Bach gar nicht mehr konnte.
Dann eine Geburt..da läßt frau zwar das eine oder andere Kilo liegen, aber es wird halt keine Muskulatur aufgebaut..
So eine Schwangerschaft macht nicht unbedingt schöner.
Dann die Wochen des Schlafentzuges wegen Babynachtschicht und irgendwie findet man, wenns Kleine da ist auch nicht richtig Zeit zum Workout, ausser man ist eben Heidi Klum und hat 10 Nannys. Dafür aber sicher eine schlechtere Beziehung zu seinen Kids.
Daneben ess ich derzeit sicher eine Tafel Schocko pro Tag. Am Liebsten übrigens Marzipanschockolade oder diese Marzipaneier..Hmmm..
Dies alles führt zu "Hängen"..
Jetzt stellt sich noch die Frage ob "Hängen" schlimm ist?
Keinesfalls, denn kaum schaut mich Lukibärli mit seinen großen, braunen Kulleraugen verliebt an, weiß ich für ihn bin ich die tollste Mama auf der Welt, wurscht obs "Hängt"...
So ändern sich auch die Prioritäten..
Alete kotzt das Kind..
Wir waren gestern auf der Suche nach Dm Märkten in Berlin. Natürlich, weil die Eigenprodukte von Dm gut bewertet waren im Ökötest Heft..Jaja ich weiß, bin Ökö-Über-Mama..:-)..
und dort gibts übrigens Alnatura-Produkte, die sollen auch ganz gut sein.
Unser Weg führte uns trotz eisigen -2 Grad und Wind so zirca 2 Kilometer mit dem Kinderwagen.
Doch die einzigen Läden, die ich fand, waren Schleckers oder Drospa (Ihr Platz) am Prager Platz und Winterfeldplatz..
Nach dem Sortiment dort zu urteilen, durfte es sich auch um einen Schlecker Ableger handeln.
Dies habe ich eben recherchiert und es hat sich bewahrheitet. Somit ist eigentlich der Versuch die Arbeitskräfte ausnutzenden Schleckerkonzern zu umgehen beinahe unmöglich.
Das Warensortiment ist einseitig, irgendwie wird man da beinahe an eine DDR- Drogeriemarktkette erinnert, soviel zum Thema freie Marktwirtschaft.
Also mußten wir dann doch unsere Kaufwünsche dem Angebot anpassen, daß erinnert ja auch wieder stark an sozialistische Systeme oder?
Letztlich nahm ich dann Alete Bio-Frühkarotte.
Weshalb eigentlich bio auf vielen Babyglächen draufsteht ist mir ein Rätsel, die anderen werden dann wahrscheinlich vor Spritzmittel, Geschmacksverstärker und Halogenverbinungen nur so triefen?!
Naja der Effekt heute Mittag, Luki saß wieder bei Tisch (auf mir) und machte brav das Mündchen auf.
Mittlerweile übrigens zur Abwehr von Flecken auf seinen bunten, meist jedoch hellen Kleidungsstücken, trug er ein schwarzes T-Shirt seines Vaters..Danke, Schatzi..
Dies war nachher richtig durchtränkt von Karottengatsch, da..
Da Herr Lukas gar nicht auf die Idee kam, was anderes zu essen als sein bekanntes Alnaturagläschen. Sondern er nahm Mund voll und dann begann er zu prusten, als er diese Fähigkeit entdeckte, schien ihm das sogar richtig Spaß zu machen und Alete Bio-Frühkarotten scheint sich super zum Herumspucken zu eignen.
Alles gut zureden war umsonst, er spuckte und spuckte, auch der Trick mit "ein Löffelchen für die Oma..", funktioniert nur im Film.
Somit war dann die Nachmittagsbeschäftigung für mich klar, Boden aufwischen.
Hoffentlich wird er diese Spiel nicht allzu oft wiederholen die nächsten Tage, denn ich HASSE Boden aufwischen.
Ich werde mich davor hüten nächstens wieder Alete zu kaufen.
Freitag, 5. März 2010
der Babysoldat..
Tag zwei des Breiessen:
es ging so weiter wie gestern, Pupsi liebte Karotten, aß brav dieses Mal schon ein halbes Gläschen.
Und wenn sich eine Mum mal fragt, was im kleinen Babydarm so mit dem Brei passiert..relativ wenig schätz ich, gestern um ca. 17:00 wurde ein sehr karottenbreiig aussehendes "Häufchen" in die Windel gemacht, heute übrigens ebenso.
Verwertung anscheinend gleich null..
Dafür schien im Gesamten die Breikosteinführung seine Verdauung zu überfordern, hatte heute echt oft Pups gemacht.
Pampers wirds freuen, mich weniger, da dauernd am Wickeln.
Daneben war ich heute (mal wieder) eine Kita ansehen, in Berlin in der Fuggerstraße, ja ich weiß die Straße is eher für schwule Fetischszenarien bekannt, als für Kitas, aber hier in Berlin gibts alles nebeneinander.
Und nachdem wir letztens auf dem Weg zum Kadewe dort vorbei spazierten und sahen, daß alles neu und schick ist, rief ich an und machte einen Besichtigungstermin.
Wirkte alles sehr einladend, vor allem der Bereich vorne für die "größeren" Kinder, dort steht eine wirklich tolle Ritterburg, riesig!!
Naja, dafür ist der Krippenbereich umso überschaubarer und "gemütlicher".
Aber die Betreuerinnen waren zwar gestreßt, da Krankenstände aber nett.
Wirklich überraschend fand ich eigentlich nur die Beschäftigung von Krippenkinder. Der Kleinste war gerade 14 Monate, ein dunkelhäutiges Baby, zuckersüß, die Ältesten knapp 3.
Das kleine schwarze, stand eigentlich nur ziemlich verloren herum, zog immer wieder ein Gesicht, knapp vorm Weinen, und war richtig lang tapfer nicht loszuheulen, bis...
Bis Dylan, ein 16 Monate alter Bengel, dessen Beschäftigung darin bestand anderen Kindern Spielzeug wegzunehmen und dann dem nächsten mit voller Wucht auf den Schädel zu hauen.
Eben auch dem kleinen schwarzen Baby, und der schrie dann quietschlaut los und heulte.
Dylan rannte weiter zu einem kleinen, blonden Mädchen und attackierte dann diese.
Kleiner Rambo..jede afrikanische Kindersöldnertruppe hätte Freude an klein Dylan gehabt.
Mir fiel sofort wieder Lukas ein, der dann ja auch eventuell mal der Kleinste wird und es wird in der anderen Gruppe auch einen Dylan geben..
Ich hätte fast mitgeheult..
Ich glaube ich werde demnächst Pups an einem Teddy zeigen, wie man sich gegen kleinen Dylans zur Wehr setzt, ich sage nur Projekt "Windelkiller"....
Donnerstag, 4. März 2010
und er liebt es..bisher..
Heute war für uns und unsere Küchenmobiliar ein großer Tag..
Lukas durfte die ganze Küche mit ziemlich fad schmeckenden Karottenbabymus von Alnatura versauen, und siehe da er war begeistert..
Er wollte den Löffel selbst in den Mund führen, patschte immer wieder mit der ganzen Hand in den Teller, dann in den Mund und aß seien 4 Probeteelöffel brav auf, hätte für ihn ruhig mehr sein können.
Ein voller Erfolg bisher..
Einzig sah dann die Küche wie nach einen orangen Blutbad aus, unser Essplatz war zwar am Tisch, doch bekam sogar der Trockner, der in der Nähe stand, natürlich der Boden, Pupsis ganze (!!!) Kleidung und natürlich meine eigene Kleidung einen ordentlichen Schuß Karotte ab.
An mir selbst fiel mir dies aber erst bei der Pekip-Gruppe auf, gut daß sich dort nur junge Mütter treffen, die alle die gleichen Probleme haben.
Stellt euch mal vor, ich wäre zum Kadewe shoppen und hätten einen riesigen, ekligen Karottenfleck am Ärmel, und am Dekolltee einen Milchfleck, könnte derzeit wirklich passieren.
Also bitte, falls ihr mal eine Frau seht, die so eine Performance hat, nicht lachen, es könnte ich sein.
Wie gesagt, nach einmal Mittagsschläfchen und umziehen, gings dann in Folge zur Pekip-Gruppe, wo wieder über Beikost gefachsimpelt wurde.
Ich hätte mir ja nie vorstellen können, daß ich mich mal wirklich mit so einem Thema auseinadersetzen, ferner so lange!!
Also da ich ja mittlerweile auch ein paar Informationen gesammelt habe, konnte ich mitreden, zwar nur hypothetisch, da die meisten anderen Mütter schon seit Tagen, bzw. Wochen zufüttern und schon bei einer Mahlzeit (sic!) sind, und wir heute erst das erste Löffelchen hatte.
Also muß man sich mal vorstellen, habe als einer der letzten zugefüttert!!
Stolzsei, nach dem natürliche Geburtsding, sogar Stillen, ich werd richtige Öko-über-Mama.
Wobei das mit der natürlichen Geburt, ich schrie während den unglaublichen 23 Stunden nach einen Kaiserschnitt, aber alle Anwesenden habens ignoriert..
Die Pekipstunde verbrachte Pups übrigens in Seitenlage und einmal drehte er sich sogar auf den Bauch..ich war richtig begeistert vom Kleinen, wieso war, ich bins..
Dienstag, 2. März 2010
Breichen oder nicht Breichen, das ist die Frage
Hilfe ich will (keine) Beikost..einführen..
wann ist der richtige Moment dem Kleinen mal was anderes in den Mund zu stopfen ausser Brust??
Wenn der Mann mit einer Tüte voll unterschiedlichster Gläschen nachhause kommt, wenn Luki mal ganz gesund ist - das würde sicher noch Wochen dauern, wenn wir alle mal zuhause sind..??
Mit 6 Monaten, mit 4 Monaten, nach einem Jahr voll stillen?
Zu ersterem Mann kommt mit Tüten nachhause, war wirklich so..gestern..ein Wink mit dem Gläschenpfahl..
Aber nach der ganzen, wahrscheinlich völlig überflüßigen Recherche im world wide web, und Pupsi seinem Ekzem im Gesicht, trau ich mich ja nichtmal das Zahnungsgel anzuwenden, weil dies und jenes ein Ekzem bei dem einem oder anderen verschlimmerte. Alles natürlich fernmündliche Angaben..
Und ich sehe dann schon einen wund gekratzten, überall blutenden und schreienden Pupsbär, oder er wird Asthmatiker, Allergiker und kriegt furchtbare Neurodermitis...
So dies sind wahrscheinlich meine weniger schlimmen Vorstellungen, ich möchte jetzt nicht schreiben, was dann die soziale Folge des oben genannten ist. Pupsi wird Aussenseiter, sich immer mehr mit World of Warcraft beschäftigen und mit 17 an seiner Schule Amok laufen, im Abschiedsbrief seine Eltern dafür verantwortlich machen..
Also warte ich lieber noch ein bisschen..wenn man nix macht, macht man nix falsch..oder hab´ich da was falsch verstanden?
Mein Mann hat als ultimativen Vollstill-Dead-End Pupsis 6. Monatsgeburtstag gewählt..dann kommt spätestens das Löffelchen ins Mündchen..
Aber davor steht am Dienstag noch ein Kinderarztbesuch an, dieser ist wohl auch Allergiespzialist, und erzählt immer wieder von seiner Zeit an der "Uni-Klinik".
Als ob Uniklink repräsentativ ist, die können sich nämlich Patienten aussuchen und haben somit mit den schwierig zu behandelnden eh nichts zu tun, vielleicht sollt ich ihm dies mal sagen.
Wobei um meine eigenes Statement bissal zu entwerten, wir waren wegen dem Ekzem mit dem Pupsbär selbst bei den Kinderdermatologen an der Charité..das Fähnchen im Winde..
und ratet mal was die auf Lukis Kratzstellen schmieren wollten..Cortison..wie die Kinderärzte auch..bin dem natürlich net nachgekommen..
Was ist der größte dermatologische Notfall??
Cortison ist aus..
So zurück zum Breichen..hab´mir da noch immer keine abschließende Meinung zu gebildet..
hoffentlich greift der Kleine einfach mir mal ins Essen und steckt sichs in den Mund..dann hätt sich die Frage von selbst gelöst...
Montag, 1. März 2010
Sind Babys Rassisten??
Vorweg möchte ich von meinem Hund Waldmann, einen bayrischen Gebirgsschweisshund,
(http://de.wikipedia.org/wiki/Bayerischer_Gebirgsschweißhund) berichten, ein toller Kerl, treu, einfältig und absolut verfressen, der Garfield unter den Hunden. Sieht aus wie ein zu hoch geratener Dackel.
Mittlerweile ist er zur Winterfrische bei meiner Mum in Österreich, da ich Neugeborenes und Sabberschnautze nicht ausreichend versorgen konnte.
Er wird aber wohl im Laufe dieses Jahres wieder zu uns stoßen.
Gefährlich ist Waldmann eigentlich nur für verwesende Hamburger am Wegesrand oder Eisreste, welcher er mit seinen Zähnchen vom Boden schaben kann.
Als wir einmal hier ums Eck (Bayrischer Platz) spazieren gingen, schnappte Köterchen plötzlich zu Boden, ich dachte, frißt der Mistkerl schon wieder etwas..
Doch Waldmann spuckte angewidert das Aufgelesene wieder aus..ein lebendiges Spatzenkücken, soviel zur Gefährlichkeit des Hundes..
Es war zuckersüß, schrie nach seiner Mutter..übrigens ich war während dieser Episode schwanger, also was tun??
Den Kleinen verhungern lassen??
Ne, konnte ich nicht...
Ich rief hierauf den Notruf an..
Naja, ist vielleicht ein bisschen Mißbrauch, aber der Herr am Telefon war sehr freundlich und binnen 10 (!!) Minuten waren Feuerwehrmänner (!!) in großen Auto an der Unglücksstelle.
Diese waren dann weniger freundlich und hielten mich für völlig bescheuert..
Also Waldmann ist ein liebes Tier, außer..
Wen er nicht mag sind farbige Menschen..also, ich bin fern von Rassistin, selbst Halb Araberin, halb Slowenin, würde mich sogar als "links"denkend einstufen, und der Hund Rassist..
Er läßt sich sonst übrigens von jeden und alles streicheln, manchmal echt anstrengend oder peinlich..
Um zum Titel des Blogs zurückzukehren..
Da Waldmann und Lukimaus das ähnliche Sabber-Gen haben, genauso verliebt mich anblicken..
ziehe ich immer wieder Parallelen zwischen den beiden..
Wir waren am Samstag in einem netten portugiesischen Restaurant beim Ku`Damm essen, echt lecker..Fischgerichte..
Der Kleine war der Star, alle Welt blickte ihn an, viele Südländer besuchten das Restaurant, die ja bekanntermaßen kinderfreundlich sind..
Am Begeistertsten von ihm war eine dunkelhäutige Kellnerin, wahrscheinlich ist sie genauso vernarrt in helle Babys wie ich in dunkelhäutige.
Irgendwann fragte sie uns, ob sie ihn hochnehmen darf.
Mir fiel schlagartig Waldmann ein vor meinem inneren Auge- und sah schon das nette mit jede, schäckernde Baby, wild um sich strampeln, schreien und sich kaum mehr beruhigen lassen..
Doch Lukas blickte zwar ein weng verunsichert doch ließ sich hochnehmen, knuddeln und nach wenigen Augenblicken lächelte er..
Gut gemacht, mein Kleiner.
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